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AMDs neuer Athlon-K7-Prozessor überholt Intel
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- 1 AMDs neuer Athlon-Prozessor überholt Intel
- 2 Die Micro-Architektur des Athlon
- 3 Block-Diagramme
- 4 Was steckt hinter dem 3-Way-Instruction-Decoder
- 5 Instruction Control Unit
- 6 Die Pipelines
- 7 Die Pipelines, zweiter Teil
- 8
- 9 MMX
- 10 Second-Level-Cache
- 11 First-Level-Cache
- 12 Der EV6 Bus
- 13 System Bus
- 14 Athlons erster Chipsatz - der AMD 750 Irongate
- 15 Zukünftige Athlon-Modelle
- 16 Zusammenfassung Architektur
- 17 Der AMD Athlon im Benchmark-Vergleich
- 18 Hat der Pentium III/600 schwerwiegende Temperaturprobleme?
- 19 Der Benchmark-Mix
- 20 Intels Super-Benchmarks
- 21 Testplattform und Benchmark-Setup
- 22 Laborergebnisse (I): Office-Applikationsbenchmarks
- 23 Laborergebnisse (I): Office-Applikationsbenchmarks, zweiter Teil
- 24 Laborergebnisse (I): Office-Applikationsbenchmarks, dritter Teil
- 25 Laborergebnisse (II): Floating-Point-Benchmarks
- 26 Laborergebnisse (III): Multimedia-Benchmarks
- 27 Laborergebnisse (IV): 3D-Spiele-Benchmarks
- 28 Laborergebnisse (IV): 3D-Spiele-Benchmarks, zweiter Teil
- 29 Zusammenfassung der Benchmark-Tests
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8 - FPU
Bereits im Oktober des letzten Jahres haben wir gesagt, dass der K7/Athlon eine extrem starke FPU Einheit haben wird, die dem PIII überlegen sein wird. Damals haben sich viele Experten berufen gefühlt, unsere Aussage kritisieren zu müssen - vielleicht auch, weil gerade die FPU-Einheit bei den älteren AMD-Prozessoren immer Schwächen aufwies. Aber die Zeiten haben sich geändert und die vorliegenden Zahlen beweisen, dass wir bereits damals recht hatten und auch recht behalten haben. Warum ist die FPU aber so gut geworden?
Der erste Grund, weshalb AMD mit dem Athlon zu Intel-CPUs aufschließen konnte, ist sicherlich die Pipelined-FPU. In den alten Modellen (K6-2/III) war dies nicht der Fall. Das ist aber nicht alles. Der Athlon hat gleich drei FP Execution Units. Wie wir bereits im letzten Kapitel beschrieben haben, sind diese parallel und können auch gleichzeitig arbeiten, weil jede einen eigenen Port zur Verfügung hat. Auch der Pentium III hat drei FP-Einheiten. Dummerweise müssen sich diese aber einen Port zur Übergabe der Ergebnisse teilen. Athlon kann also zwei 80-Bit-Operationen in einem Taktzyklus ausführen, der Intel-Prozessor aber nur maximal eine. Die Einflüsse in der Abstimmung der gesamten anderen Baugruppen, die dem vorgelagert sind, bleiben hierbei unbeachtet bzw. sind in den vorherigen Kapiteln bereits beschrieben und bewertet worden.
Wir alle erinnern uns noch an die Diskussionen, als die K6-Prozessoren auf den Markt kamen. Damals hieß es, dass die FPU eigentlich gar nicht so schlecht ist. Der Haken an der Geschichte war lediglich der Umstand, dass die AMD-FPU trotz der schnelleren Verarbeitung nicht über eine Pipeline lief. Da besonders viele Applikationen für Intel-CPUs geschrieben worden sind, war dies ein Nachteil. Somit waren die Pentiums den K6-Prozessoren in der Floating-Point-Unit immer überlegen. Die Zeiten sind allerdings vorbei. Mit den drei Pipelines und der immer noch schnelleren Zugriffszeit schlägt der Athlon den PIII in dessen ehemaligen Top-Argument: Die Bildverarbeitung. Dies zeigt eindrucksvoll unser Testergebnis bei der Rendering Zeit unter 3D Studio Max. Dieses Einsatzgebiet haben bislang die Intel-CPUs dominiert. Damit wird Pluspunkt Nummer 4 für die FPU und Pluspunkt Nummer 5 für die Übernahme der Führung in diesem Bereich fällig.
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