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AMD- oder Intel-Systeme: Wer verbraucht mehr Energie?

19:00 - Freitag, 29. Juli 2005 von Patrick Schmid
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1 - Hauptsache schnell? Hauptsache sparsam!

Wir unterbrechen für einen Moment die Jagd nach Superlativen und untersuchen den Energieverbrauch heutiger Systeme. Die Unterschiede dabei sind teilweise erheblich.
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Vermutlich gehören auch Sie zu den Menschen, die wöchentlich zähneknirschend die steigenden Benzinpreise beobachten. Uns geht es jedenfalls oft so. Auch wenn man darauf letztlich keinen Einfluss hat so lässt sich der Kraftstoffverbrauch durch vorausschauende Fahrweise oder den Kauf eines sparsameren Fahrzeugs senken. Computer bringen gleichfalls herbe Nebenkosten ins Haus, deren viele sich nicht einmal bewusst sind. Denn der Fortschritt der vergangenen Jahre hat zu einer Vervielfachung des Energiebedarfs geführt.

Nur hat die IT-Industrie bislang nichts unternommen, um den Energieverbrauch von Desktop-Systemen in einem vernünftigen Rahmen zu halten. Die Technologie wäre zwar vorhanden, bleibt jedoch fast immer Notebook-Systemen vorbehalten. Heutige Rechner arbeiten mit fast 4 GHz, Dual Cores sind im Kommen und Grafikchips haben hinsichtlich ihrer Komplexität so manchen Prozessor bereits überholt. Keine Frage, solche technischen Leckerbissen haben ihren Reiz, doch sie wandeln unglaubliche Energiemengen in Wärme um, die meist mit zusätzlichem Energieaufwand augeleitet werden muss.

Der Knackpunkt dabei liegt in der Tatsache, dass nur wenige Anwender das volle Potenzial ihrer Systeme überhaupt nutzen oder die simple Betriebsbereitschaft im Dauerbetrieb den vorherrschenden Betriebsmodus darstellt. Der Rechner verbrät dabei nichtstuend Energie, die Sie schließlich bezahlen!

Ein durchschnittlicher Computer benötigt heute etwa 100 W - ohne dabei jedoch irgendetwas zu tun. Ein Dual-Core-System samt Top-Grafikkarte bringt den Minimalbedarf schon auf knapp 200 W. Diese Werte schließen das Display übrigens nicht mit ein. Etwa 70 bis 120 W sind für einen Röhrenmonitor anzulegen; bei TFT-Displays ist man mit 30 bis 50 W dabei. Wir wollen diese Zahlen etwas genauer analysieren.


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