Im Vergleich: MPEG-4 dreimal so hoch wie MPEG-1

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19:00 - 05/09/2000 von Frank Völkel

Bei der Messung der CPU-Auslastung ist der gemessene Durchschnitt einer längeren Videosequenz von wesentlicher Bedeutung. Denn: Da MPEG-4 mit variabler Kompression und somit auch variabler Datenrate arbeitet, hängt die CPU-Belastung von der Komplexität der jeweiligen Szene ab. So verlangen sehr schnelle Bewegungen nach einer hohen Datenrate, während Szenen mit wenig Veränderungen mit einer sehr geringen Datenrate auskommen. Unsere dargestellten CPU-Auslastungen stellen den gemessenen Durchschnitt der im Test verwendeten MPEG-4-Sequenz dar, deren Gesamtspieldauer vier Minuten beträgt. Zur Wiedergabe des MPEG-4-Videos kommt im Test der Divx-Software-Codec zum Einsatz, der im wesentlichen eine gehackte Variante des Microsoft-Codecs darstellt.


Im Vergleich zu MPEG-4 liegt die CPU-Auslastung beim betagten MPEG-1-Format bei zirka einem Drittel. Allerdings sind Bildqualität und Auflösung wesentlich schlechter und nicht mehr zeitgemäß.

Die obere Tabelle zeigt die CPU-Auslastung bei MPEG-1-Video. Hier liegt die Belastung selbst bei einem betagten Pentium II/400 bei lediglich 35 Prozent. Der schnellste Prozessor, der AMD Athlon 1100, wird beim Abspielen mit minimalen 10 Prozent beansprucht.

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