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AMD WebDT 168: Internet-PC mit 2,4 Watt
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Minimallösung mit 500 MHz: AMD WebDT 168
- 2 – AMD WebDT 168, Fortsetzung
- 3 – AMD WebDT 168, Fortsetzung
- 4 – Geode-CPU-Familie: Lange Historie

Auf den ersten Blick ist der ultrakompakte PC von AMD viel versprechend: Er ist leiser als ein Notebook und mit einer Menge Anschlüssen an Front- und Rückseite ausgestattet. Damit liegt der Vergleich mit dem kompakten Design-PC von Apple, dem Mac Mini, sehr nahe. Zumal Apple der Konkurrenz bewiesen hat, dass Design einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung einer Firma leisten kann. In dem schwarzen Kästchen, welches nur 660 Gramm leicht ist, arbeiten ein AMD-Geode-LX800-Prozessor, der mit 500 MHz taktet sowie ein CS5536-Chipsatz, der den Datenverkehr regelt. Im Vordergrund der Entwicklung stand eine besonders geringe Leistungsaufnahme, im Falle des Geode LX800 liegt sie bei maximal 2.4 Watt (TDP) - im Standby-By-Betrieb werden sogar 0.9 Watt versprochen. Damit ist der Betrieb ohne Lüfter möglich, lediglich die 2.5-Zoll-Notebook-Festplatte erzeugt ein leises Geräusch.
Konkurrenz für Apples Mac Mini? Der AMD WebDT 168 mit Geode-LX800-Prozessor im THG-Test.
AMD stellte den neuen Geode-Prozessor schon im Mai 2005 vor, die ersten Systeme sind jedoch erst jetzt verfügbar. Unser Testgerät besteht aus einer schwarzen Box, die in ihrer Form eher an einen WLAN-Router erinnert. Auch könnte es sich um einen Eigenbau-PC eines versierten Anwenders handeln, da an der Rückseite noch alte Schnittstellen wie zweifach seriell und LPT herausgeführt sind. Genau in diesem Punkt zeigt sich die weniger konsequente Umsetzung des Schnittstellen-Themas: Tastatur und Maus werden zwar per USB angeschlossen, trotzdem gibt es noch die alten Buchsen aus längst vergangenen Tagen.
Dennoch ist das Gehäuse gut verarbeitet, vermittelt jedoch lange nicht das Finish eines Apple Mac Mini. Gegenüber dem Apple-PC muss der AMD Geode WebDT168 ausstattungsseitig passen: Ein DVD/CD-Brenner kann nur extern per USB angebunden werden - beim Mac Mini sind derartige Laufwerke intern (optional) vorhanden.


Die Idee ist eigentlich garnichtmal so schlecht. Ich denke der Pc wird hier auch in teilen schlechter dargestellt als er ist. Denn wer will bitte einer 500mhz CPU eine auflösung von 1920 x 1440 zumuten 1024x768 reichen für Internet auch locker aus.
Sinnvoll ist soein PC durchaus. Wenn man sich hierzu noch eine USB-Lan-Karte besrgt währe die Ausstattung durchaus sinvoll als Firewall mit z.b. IP-Cop drauf. Bei solchen anwendungen lohnt sich keine CPU über 1Ghz. Am interressantestem ist für den Firewall einsatz sicherlich die Leistungsaufnahmevon unter 2,5 Watt.
Oder auch als Steuerungspc im Pumpenraum eines Pools da werden dann auch unter anderem die Seriellen anschlüsse wieder gebraucht.
Was ich noch vergessen habe zu erwähnen ist, dass es mir eigentlich unerklährlich ist, wie dieser PC "für die Windows-XP-Plattform [..] einfach zu schwach" sein soll. Denn bei mir laufen 2 PC´s mit XP Professional SP1 auf 250mhz und 128mb RAM. Es ist nicht so schnell wie ein aktueller PC aber für E-Mail und internet durchaus brauchbar.