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AOL schaltet Windows Messenger Service in Nutzer-PCs ab

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17:49 - 27. Oktober 2003 von Fritz

Am vergangenen Freitag begann der weltgrösste Internetanbieter America Online mit einer Security-Aktion, die vielen Nutzern das Leben erleichtern könnte - die allerdings auch kontroverse Diskussionen auslöste.

Ein spezielles Script für AOL-Kunden schaltet den Windows Messenger Service in PCs mit den Betriebssystemvarianten XP und 2000 ab. Damit werden die - typischerweise technisch weniger erfahrenen AOL-Nutzer - gegen unverlangte Pop-Up-Nachrichten und Hackerangriffe besser geschützt. Der Windows Messenger Service sollte ursprünglich zum Netzwerkmanagement in grossen Unternehmen Verwendung finden, stellte sich aber bald als ernste Sicherheitslücke heraus.

IT-Security-Spezialisten wie von der sehr aktiven Firma eEye Digital Security begrüssten den Schritt des Internet-Anbieters als Verbesserung der IT-Sicherheit von Privatnutzern, stellten aber auch kritische Fragen. So grübelte Mark Maiffret, Chief Hacking Officer bei eEye, in einem Interview: "Werden sie als nächstes den MSN Instant Messenger abschalten, weil sie ihn als Sicherheitsrisiko ansehen?"

Quelle: Tom's Hardware

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