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Das 915P-Motherboard i915Pa-PLF von AOpen besitzt eine neue, Powermaster genannte Funktion. Diese ist in der Lage, die System-Taktrate im laufenden Betrieb zu ändern. In der Folge ändert sich damit auch der Prozessortakt, der sich aus dem Systemtakt und dem Multiplikator errechnet: Ein 3,4-GHz-Prozessor leitet seine Arbeitsgeschwindigkeit aus der Basis von 200 MHz FSB-Takt multipliziert mit 17 ab. Dieser so genannte Multiplikator wird ab Werk festgesetzt. In unseren Tests senkte die Platine den Systemtakt um bis zu 42% herab, so dass das System bei Niedriglast mit 140 MHz und die CPU mit 2,4 GHz arbeiteten.
Das Prinzip hinter Powermaster ist nicht neu, denn viele Hersteller verwenden eine ähnliche Funktion analog für die Übertaktung des Systems bei hoher Rechenlast. MSI bietet so etwas für viele Hauptplatinen, die mit dem CoreCell-Chip ausgestattet sind, Abit verwendet den µGuru, andere Hersteller ähnliche Systeme. Doch die Idee, die vorhandene Technologie auch zum Untertakten eines Systems einzusetzen, hat vor AOpen niemand konsequent durchgeführt.
Die Ausstattung der Platine liegt im Rahmen dessen, was man von einem modernen P4-Board erwarten kann. AOpen hat sich jedoch auf das wesentliche konzentriert: Dank DDR400-Sockel kann der teurere, aber bislang kaum schnellere DDR2-Speicher entfallen. Ein Realtek-Chip bringt Gigabit Ethernet via PCI Express. Vier Serial ATA Ports bietet die Southbridge ICH6, für optische Laufwerke dient ein UltraATA-Kanal. Ein 7.1-Soundsystem sowie ein Firewire-Chip runten die Ausstattung ab, darüber hinaus gibt es drei 32 Bit PCI-Slots sowie sinnvolles Zubehör.



