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Apple Mac mini: Kleiner, feiner und billiger als PC?

18:00 - 10/02/2005 von Frank Völkel
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Apple macht es der Windows-Welt vor: Neuer Mac mini mit ultrakompakten Abmessungen.

Es erinnert an die Grundideen des Bauhaus-Stils in den 20er Jahren: Einfache Form, kompakte Abmessungen, kühles sachliches Design. Und vor allem kein unnötiges Blendwerk oder Zierrat. Der Apple Mac mini ist derart minimalistisch gehalten, dass man ihm die hohe Funktionalität auf den ersten Blick keinesfalls ansieht. Ebenso könnte der ultrakompakte PC in Quaderform ein Gegenstand aus der gehobenen Hifi-Welt sein. Doch in dem Gehäuse, das kaum mehr Volumen als ein DVD-Etui für 20 Medien beansprucht, steckt ein komplettes PC-System samt Laufwerken und zeitgemäßen Schnittstellen. Der Einschub für DVD- und CD-Scheiben ist derart dezent gehalten, dass der unbedarfte Anwender kaum dieses Feature an der gänzlich in Aluminium eingefassten Front vermutet. Und wie von Geisterhand bewegt verschwindet der Datenträger dank Slot-in-Mechanik im Inneren des Mac. Einen Auswurfknopf gibt es nicht, Apple verzichtet ebenso auf eine blinkende Status-LED. Eine vollkommen andere Welt gegenüber den Windows-basierenden Allerwelts-Rechnern? Ist es im Grunde genommen schon, denn diese Einfachheit bei der Bedienung und der Verzicht auf jegliches Beiwerk von Knöpfen oder Schaltern versetzt selbst den anspruchsvollen Käufer ins Staunen. Dagegen muten die meisten Offerten der Mini-Barebones immer noch wie Bastel-Lösungen einer anderen Generation an.

Kaum größer als ein Etui für 20 DVDs: Apple Mac mini.

Größenvergleich: Vorn Apple Mac mini und dahinter ein Mini-PC von Shuttle. Noch Fragen?

Vor allem die Ingenieure aus dem Münchner THG-Labor waren gegenüber dem kleinen PC anfangs äußerst misstrauisch eingestellt. Doch die Skepsis schwand nach einigen Stunden im praktischen Umgang. Am Ende stand sogar die Erkenntnis, dass die Windows-basierende PC-Welt enormen Nachholbedarf in den schon angesprochen Punkten hat.

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