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Das von uns getestete MacBook Pro in der Topversion kostet mindestens 2500 Euro, mühelos lassen sich 3000 Euro ausgeben. Im Umfeld seiner Konkurrenten ist Apple bei weitem nicht der teuerste Anbieter: Dell verlangt für das Latitude D820 2800 Euro, das IBM/Lenovo Thinkpad T60p gibt es für 3400 Euro, der HP Compaq nc 8430 T7200 kostet 2650 Euro. Noch mehr Geld verlangen die Augsburger für das Fujitsu-Siemens Lifebook, welches in vergleichbarer Ausstattung mit 3500 Euro zu Buche schlägt. Damit wäre das Argument - Apple seit überteuert - also vom Tisch.
Als wesentliches Kaufargument steht die Option, zwischen zwei Welten zu wechseln: Sowohl mit Windows XP als auch mit Mac OS arbeiten zu können. Inwieweit das allerdings in der Praxis Relevanz hat, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Als Gegenwert bietet das MacBook Pro die höchste Performance verpackt in einem überaus attraktiven Metallgehäuse bei sehr kompakten Abmessungen. Das kann von den Konkurrenten nicht jeder von sich behaupten. Im Normalbetrieb ist das Notebook sehr leise, hier können IBM/Lenovo und Fujitsu-Siemens jedoch mithalten.
Überzeugend sind die pfiffigen Detaillösungen, die zeigen, dass hier den Ingenieuren freier Lauf eingeräumt wurde: Der magnetische Netzstecker, der ein Ausbrechen der Buchse verhindert oder die ausklappbare Kabelrolle am Netzteil selbst. Auffällig sind die mechanisch präzisen und stabilen Einpassungen sämtlicher Anschlussbuchsen - hier gibt es gehörig Nachholbedarf bei der Konkurrenz.
Keine Schwächen? Trotz des Lobes hat THG einiges zu monieren: In Anbetracht der gebotenen Leistung ist die Akkukapazität zu gering ausgelegt. Hier wäre ein Powermanagement des Grafikchips hilfreich. Der Windows-Anwender vermisst die rechte Maus-Taste, überhaupt sind einige Tasten zu schmal geraten. Platz dafür gäbe es genug. Der Klang der Lautsprecher verzerrt schnell und die Abstufung der Display-Helligkeit ist zu grob. Im Dunklen tippen? Ganz im Gegensatz zu Mac OS funktioniert unter Windows XP die Tastaturbeleuchtung nicht - hier sind Thinkpad-Anwender mit ihrer Funzel besser dran. Und warum gibt es keinen Kartenleser? Einen Nachteil hat die schicke Aluminium-Oberfläche auch: Sie ist recht anfällig gegen Schmutz, so dass ständig gewischt werden muss.
Und die Info zum Schluss: Informierte Kreise wollen wissen, dass Asus in China das MacBook Pro für Apple fertigt.
Fazit Harald Thon: Mac OS X gerne - aber bitte im Macbook
Nach zehn Jahren Notebook-Testen denke ich, das ich mir trotz meiner Windows-Vergangenheit auch bezüglich des neuen Macbook Pro ein Urteil erlauben kann. Und das lautet klar, Finger weg davon! Aber nur dann, wenn Sie glauben mit einem Macbook Pro ein "besseres" Windows-Notebook zu erwerben. Denn das ist es meiner Erfahrung nach nicht: Ähnlich wie seine Windows-Brüder mit vergleichbarer Ausstattung krankt das System unter schlechten Akkulaufzeiten und wird dabei auch noch an Ober- und Unterseite recht warm.
Meiner Meinung nach reichen in einem Businessgerät ein Dualcore-Prozessor mit maximal 1.8 GHz und eine integrierte Grafiklösung vollkommen aus, um damit flott und vor allem lange unterwegs zu sein. Das ist doch der eigentlich tiefere Sinn eines Notebooks, oder etwa nicht? Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wieso Apple im Macbook Pro nicht auch eine integrierte Grafik in Kombination mit einer etwas niedriger getakteten CPU anbietet. Denn wirft man einen Blick auf die aktuellen Mobile-CPU-Preise von Intel, so zeigt sich wie immer ein starkes Preisgefälle vom T7600/2.33 GHz über den T7400/2.16 GHz zum T7200/2.0GHz für 637USD, 423USD bzw. 294 USD. Der T5600/1.83GHZ und einem "nur" 2 MB großen L2-Cache kostet sogar nur 240 USD. Mein Traum-Macbook Pro wäre demnach also locker mal um 450 USD günstiger als unser Testgerät - die Strom fressende Hammergrafik brauche ich ja auch nicht....nicht das jemand denkt ich fände das MacbookPro zu teuer. Ein ähnlich ausgestattetes Dell Inspiron D 820 kostet Netto auch schon 2300 € und ist somit rund 200 € teurer. Dafür gibt es bei Dell aber einen mindestens ebenbürtigen Service und eine erheblich längere Garantiezeit, aber eben nur ein Kunststoffgehäuse.
Aber genug der Gedankenspiele. Zurück zur Realität und den positiven Dingen am Macbook Pro. Sehr gut gefallen haben mir einige Detaillösungen wie der magnetische Stecker des Ladeadapters und die hintergrundbeleuchtete Tastatur mit Umgebungslichtsensor. Leider funktioniert dieses Feature nur unter Mac OS X. Die Fernbedienung finde ich auch sehr schick. Am meisten aber begeistert mich das Betriebssystem: Klappe zu und System schläft, Klappe auf und es ist in SekundenBRUCHTEILEN wieder da. Nicht so wie bei meiner Windowskiste, die vor jedem Transport erstmal runter gefahren werden will, weil Sie zu Hause dann eh meist nicht mehr sauber hochkommt. Außerdem habe ich mir während des zweiwöchigen Testzeitraums keine einzigen Trojaner eingefangen, was mir auf meinem Windows-Notebook beinahe schon wöchentlich passiert- na ja vielleicht sollte ich einfach bestimmte Webseiten meiden. Auch die Einbindung ins WLAN mittels Airport ist verglichen mit so manchem Windowssystem ein Kinderspiel. Ums auf den Punkt zu bringen: Wenn schon ein Macbook, dann unter Mac OS X und im 13"-Format wie dem 2,0 GHz MacBook (MA701*/A). Dieses Gerät bietet alles was ich mir wünsche: Relativ leicht, gute Akkulaufzeit, also hohe Mobilität, mehr als genügend Performance, ein pfiffiges Betriebssystem und (vermutlich) nahezu virenfreies Surfen. Nicht zu vergessen die Option auch mit Windwos XP SP2 damit arbeiten zu können. So gesehen in meinen Augen die ideale Lösung. Dass das kleine Schwarze satte 200 € mehr kostet als das kleine Weiße finde ich allerdings recht unverschämt. Aber das ist halt die Apple-Welt wie wir sie vom Ipod her kennen: Man nehme Standard-Hardware, kombiniere sie mit einfacher Bedienung und einem schnörkellosen Design, mache deutliche Abstriche bei der Garantie, fertig ist das trendige Premium-Produkt.
Einige kritische Gedanken zu Apples-Windows-Schwenk scheinen mir an dieser Stelle noch angebracht: Ob Apples neue Gleichung Macbook + optionales Windows XP = breitere Käuferschicht sich langfristig als richtig herausstellt, bleibt abzuwarten. Denn wie dieser Test gezeigt hat, ist auch ein Macbook im Kern nur ein simples Notebook. Ein Premium-Produkt lebt aber auch davon, dass es eine bestimmte Klientel anzieht und von Ihr gehuldigt wird. Eine Vergleichbarkeit wie Sie jetzt gegeben ist entzaubert das Produkt aber. Und die Tatsache dass der Mac jetzt auch mit Windows-Software läuft birgt darüber hinaus die Gefahr das Firmen wie Microsoft und Adobe mittel- bis langfristig die Entwicklung von auf Mac OS X zugeschnittenen (Windows)-Anwendungs-Software-Produkten einstellen, was wohl nicht im Sinne der Mac-User sein kann. Glauben Sie nicht? Nun wie lange wartet der geneigte Mac-User bereits auf ein neues MS-Office? Wir werden sehen wie sich das ganze entwickelt. Ich hoffe für Apple nur, dass man in einigen Monaten nicht plötzlich mit einem sehr guten neuen Betriebssystem nebst durchschnittlicher Standardhardware aber keiner einzigen erneuerten Applikation auf Kundenfang gehen muss.
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Warum wurde die Akkulaufzeit nicht unter OSX ermittelt? Ein Apple-Notebook nur unter Windows zu testen ist irgendwie etwas am Ziel vorbei geschossen!
Sehr guter Test der gut die Vor-Und Nachteile beleuchtet!

Habe auch ein Macbook Pro in der getesteten Ausstattung. Habe mir als Mac OS X Neuling extra ein Windows MCE dazu gekauft, allerdings benutze ich es nicht. 99€uro ausgegeben für etwas was ich nicht brauche.
Apropo Preis. wie kommt ihr auf die "knapp 3000 €uro"? Im Apple Webshop kostet das getestete Model 2.499 €uro. Bei manchen Händlern geht das sogar noch billiger. Meins hat gerade mal 2.160 €uro gekostet. Klar, man muss immer vom hersteller Preis ausgehen, der Strassen Preis dürfte bei allen angeführten Notebooks deutlich niedriger liegen.
Ich hab das MBP übrigens wegen der guten, nicht onboard, Grafikkarte gekauft mit der man auch gut mal spielen kann. Für den Rest (Surfen, Chatten, Office und Programmieren) hätte auch mein über 3 Jahre altes HP nx7000 noch eine gute Weile gereicht.
Einen Mac unter Windows zu testen ist wie einen Ferrari auf dem Acker zu benutzen. Die gesamten Stärken kann man nur unter OS X ausnutzen. So wie Virenschutz, Trojaner, Firewall und auch gimmicks wie Tastaturbeleuchtung. Für mich ist der Mac nicht Statussymbol, sondern eine sichere Maschine um seine privaten Sachen im Netz zu machen. Ansonsten ein netter Test, der auch mal die Windows Welt auf dem MAc berücksichtigt.
Der Link zum PDF /2007/01/19/mac_book_pro_09_01.pdf ist tot
tja.. wer zuviel Geld hat und sein NB nur für Office brauch kann sich auch mal bei Sony umschauen, die NBs da haben auch ein extrem gutes Design.
Ansonsten muss man auch sagen das man auch wesentlich billiger weg kommt wenn man nur ein reines Office-Notebook will. Das Design entscheidet halt nachwievor über den Preis einen NBs (billig=billig Design)
Gruss MSidR
Link zum PDF geht wieder.
Gruß Uwe
Servus!
Das ist auch eine der großen Erfahrungen die ich als Hardware Fanatiker kaum fassen konnte. Es interessiert mich garnicht was Apple verbaut, denn - es funktioniert!
Um jetzt mal zu einigen Kritikpunkte zu kommen: Zunächstmal gibt (!) es eine rechte Maustaste! Beim Trackpad muss man die Funktion allerdings erst aktivieren. Mit 2 Fingern das Trackpad berühren und dann die "eine" Maustaste klicken ist der Rechtsklick. Nichts desto trotz kann man unter MacOSX auch prima mit einer 1 Tasten Maus arbeiten.
Weiterhin ist die "externe USB Maus" zwar ein Nett gemeinter Windows-Tipp, aber ein Mac hat Bluetooth und dementsprechend geht keiner der "wenigen" USB Ports flöten. Die berührungsempfindlichen Maustasten der Bluetooth - Mighty Maus sind einfach nur ein Traum. Trotzdem hat sich Apple für das Scrollen mit dem Trackpad eine nette neue Bedientechnik einfallen lassen und jedes mal wenn ich an einem "normalen" Laptop sitze fehlt mir diese Technik und man ist gezwungen alles komplizierter zu machen als es ist.
Es wundert mich natürlich kein bisschen, dass unter Windows diverse dieser Funktionen nicht verfügbar sind. Angefangen vom SlotIn Auswerfknopf über die Tastenbeleuchtung, bis hin zur "rechten Maustaste". Deswegen auch von mir der Rat das man nen Mac auch unter dem dazugehörigen OS testen sollte. Die Windowsmöglichkeit ist dabei als nette Dreingabe zu betrachten die einige Zögerlinge überzeugen dürfte. Wer sich 1x wirklich ernsthaft mit den Alternativen zu Windows auseinandergesetzt hat, der wird einsehen das man auf Windows fast vollständig verzichten kann.
Alternativ zum BootCamp kann man sich auch Parallels für MacOSX für 79€ kaufen. Dann lässt man Windows in einer VM laufen und kann beides gleichzeitig haben, wenns denn unbedingt sein muss. Bei mir hat sich diese Investition bisher noch nicht rentiert. Ich hab genug Windows Kisten auf Arbeit, und die grauen Haare die mir da wachsen reichen
Abschließen würde ich auch sagen das das MacBook Pro eher als Desktop Replacement zu sehen ist. Die gebotene Leistung ist für unterwegs gradezu brachial und die Grafikkarte nutzten wohl die wenigsten. Die Kritik das es keine Onboardgrafik gibt finde ich nicht sonderlich berechtigt. Wer mobil sein will und eine lange Akkulaufzeit braucht der greift zum normalen MacBook. Meins hält ohne WLan 5h und mit 4h durch. Die 2x2Ghz sind auch mehr als genug. Testweise um mal von dieser Welt zu fliehen hab ich mir auch den 10 Tage Testacc von WoW gegönnt und über nen externen Monitor auf 1280x1024 lies es sich gemütlich bei 20fps zocken. Der 950GMA Onboardchip reicht also eigendlich schon für alles erdenkliche aus.
Ich bezweifele auch das MacUser neue HighEnd Games spielen (wollen), in denen es mehr Spiegeleffekte als Polygone gibt. Wenn es mich wirklich mal überkommt dann setz ich auf anspruchsvolles a la Myst V oder Civ.
Ansonsten war der Artikel aber ne nette Idee, die in meinen Augen den Schwerpunkt auf der falschen Seite hat.
Lieben Gruß
Tatti
Hi,
also das war wirklich mal ein interessanter Artikel, allerdings wird ein Punkt absolut vernachlässigt und nämlich die Garantie und Gewährleistung.
Ich habe auch ein aktuelles MacBook Pro und warte momentan seit ca. 4 Wochen auf einen neuen Akku, da der alte einfach den Geist aufgegeben hat.
Ich denke mal, wenn man wie ich das Notebook wirklich beruflich einsetzen will, dann ist das untragbar.
Wofür kaufe ich ein Notebook, wenn selbst ein neuer Akku ca. 4 Wochen braucht, bis er ankommt.
So eine Bescheidene Servicequalität habe ich weder bei IBM, Dell oder HP erlebt.
Ich werde mein MacBook Pro verkaufen sobald der Akku da ist und mein Dell Notebook ist schon bestellt.
an sich guter Test.
.mit einigen Schwachpunkten!
1. Akku bitte unter OSX testen, dafür ist auch das PowerManagement gemacht (BETA, siehe unten!!)
2. BootCamp ist erst ne BETA-VERSION! Wenn Tastaturbeleuchtung oder so noch nicht gehet.einfach mal abwarten
3. Die Vorteile eines OSX-Notebook kommen erst bei OSX vollständig zum Tragen. Ist zwar ein gutes Zeichen, dass das MacBook Pro auch unter Windows top ist.aber wie gut ists dann erst unter OSX!
4. Ich hatte das Gefühl, der Autor wollte eigentlich ein MacBook (ohne Pro).das gibts doch auch, für die hälfte des Preises. Es gibt aber auch Leute, die z.B. Videoschnitt, 3D-Animationen etc auf einem Notebook machen.und genau DIE brauchen auch ne gute Grafikkarte!
Was aber einfach geil ist an einem Mac ist die Wertstabilität.mein 3 Jahre altes PowerBook hat jetzt noch einen Wert von..800 Euro oder so.und funktioniert und sieht noch aus die am ersten Tag. Die Kolegen der PC-Fraktion haben in dieser Zeit schon 1-2 neue Notebooks gekauft!
Ahoi!
Beim letzten Punkt muss ich dir recht geben. Mein G4 1gHz ist auch gelaufen ohne Ende und hatte ordentlich Power unterm Hintern. Hab ihn vor 2 Monaten verkauft und noch über 500 dafür bekommen. Bei PCs undenkbar.
Und jetzt muss ich nochmal den Mythos ansprechen das man für Photoshop und Videoschnitt eine 3D Karte benötigt. Als Systemanforderung für Adobe Premiere 2.0 gibts für HD neben dem Dual Xeon Prozessor, 2GB Ram und nem Raid 0
- 32-Bit-Farbgrafikkarte für 1280 x 1024 Punkt Monitorauflösung
ohne Ram Minimum oder sonstigem. Daneben gibts die Von Adobe empfohlene Grafikkarte für schnelleres Rendern. Diese handvoll Karten kommen aber überwiegend aus Nvidias Quadro Serie und sind somit nur in wenigen Rechnern anzutreffen.
Für Bild und Videobearbeitung langt das kleine MacBook vollkommen vom OnboardChip her. Wer wirklich professionel 3D Annimation macht, der ist wohl besser bei ner CAD Workstation aufgehoben.
Gruß
Tatti
Ich habe mir gerade nach sehr langem Überlegen ein MacBook Pro 2.16 gekauft. Kaufgrund war ein Musikprogramm, das es nur für den Mac gibt (Logic Pro). Ich war stets gegenüber dem Mac eher skeptisch eingestellt und wollte nicht wechseln (zB: Preis, damals geschlossenes System, Support-Politik, weniger Softwareauswahl etc.). Aber nachdem Apple meinen Lieblings-Musikprogrammhersteller vor längerer Zeit aufgekauft hatte, blieb einem ja irgendwann keine andere Möglichkeit mehr (an Cubase konnte ich einfach nicht gewöhnen)
Nach etwa einem Monat kann ich sagen, dass ich absolut nichts bereue. Im Gegenteil. Gerade die Verarbeitung ist vorbildlich und die Detaillösungen sind sehr sehr gut durchdacht. Dies würde ich mir bei meinen Firmen-PC-Lappi von Fujitsu-Siemens wünschen. Und das Auge isst ja bekanntlich auch mit.
In Eurem Artikel möchte ich anmerken:
Das Netzteil bietet nicht nur die Möglichkeit, das eine Ende des Kabels aufzurollen, sondern auch das "Steckdosenkabelende" nur mit einem Stecker zu versehen, so dass es direkt eingesteckt werden kann (spart Kabelsalat und Platz).
Die Akkulaufzeit ist eigentlich ganz ok. Wichtig ist, dass der Akku erst nach ein paar Ladezyklen seine volle Leistung erreicht (vgl. http://www.mac-essentials.de/index [...] cle/18426/). Das kleine Macbook hat aber deutlich längere Akkulaufzeiten. Daher sollte man sich bei Bedarf einen zweiten Akku leisten.
Das Trackpad ist eigentlich relativ sensationell. Mußte mich daher über Euren Test wundern. Es ist angenehm groß und es lohnt sich damit auseinanderzusetzen (vgl. Posting oben zum Doppelklick). Legt man bspw. einen Finger auf das Pad und führt mit einem anderen eine Vertikalbewegung aus, wird im Fenster gescrollt. Einmal dran gewöhnt und schon bei meinem Windows-Lappi vermisst. Die rechte Maustaste wird bei angeschlossener Maus unterstützt.
Was die Garantie angeht, besteht natürlich die gesetzlichen 24 Monate die Gewährleistung. Eben nur die Garantie (Beweislastumkehr) nicht. Deshalb habe ich mir bei Gravis eine Garantieverlängerung auf 3 Jahre inkl. Diebstahl- und Beschädigungsschutz für 99 € geholt. Damit hat das Laptop 2000 € inkl. Garantie gekostet.
Die Grafikkarte war ehrlich gesagt für mich neben Monitorgröße und nicht verspiegelter Monitor, ein Kaufentscheidungspunkt. Schadet zumindest nicht, auch mal spielen zu können. Toll wäre aber besagter Treiber unter Windows.
Beim Monitor habe ich (subjektiv) keine Probleme mit der Helligkeit und der Abstufung. Das die Abstufung zu grob sein sollte, ist mir zumindest nicht aufgefallen. Im Gegenteil ist mit das im meinem Empfinden sehr gute Display aufgefallen.
Zur Temperatur: Ich sitze mit meinem Laptop auf den Beinen und habe beim DVD-gucken überhaupt keine Hitzeprobleme. Wird zwar wärmer als mein PC-Laptop aber nicht dramatisch. Auch keine 40° Temperatur auf den Tasten. Ist aber auch nur der 2.16 Ghz.
Die Behauptung, Adobe könnte seine Produktentwicklung für Mac einstellen halte ich für kühn; da insb. die Mehrzahl der Grafiker gerade Mac-User sind.
Ansonsten: Dieser ewige Kampf zwischen Mac und PC-Usern ist dermaßen emotional geprägt und vollkommen kindisch, dass ich einen neutralen Artikel wie diesen sehr begrüße. Beide Systeme haben halt ihre Vorzüge. Und das Tolle ist, jetzt kann ich beides auf einem Computer nutzen. Das gerne angeführte Preisargument wurde ja widerlegt. Jeder sollte also selbst entscheiden, was er braucht. Tausende Optionen und Knöpfe für alles erdenkliche bietet der Mac zumindest nicht.
Wer bitte braucht im Notebook 2,33 GHz und ne fette Grafik X1600 Grafik, noch dazu in so einem Teil? Apple hin oder her, aber weniger starke Komponenten würden dazu führen, dass die Akkulaufzeit ansteigt und ich mich näher mit beschäftigen würde. Als Firmen-Kiste sprengt das unser Budget, da sind Siemens angesagt, die es über Sonderkonditioonen gibt.
greywolf
LESERBRIEF von Julian Klotz
Als "Macuser" würde ich gerne meine Meinung zu diesem Artikel und den entsprechenden Kritikpunkten äußern.
1. ungleichmäßige Display-Beleuchtungseinstellung:
Da sich der Test vollständig auf eine Windows- Installation bezieht und Apple explizit keinen Support für Windows XP anbietet, sondern lediglich als nette Beigabe zu Mac OSX Bootcamp anbietet, sollte man anhand daran nicht urteilen ob die Display-Beleuchtungseinstellung gut funktioniert.
Bei gebootetem Mac OSX funktioniert diese Einstellung sehr wohl einwandfrei und gleichmäßig.
2. schnell schmutzenden Oberfläche:
Aluminiumgehäuse schmutzen in jedem Fall erheblich weniger als Kunststoff- Gehäuse, allzu häufig werden Notebooks sogar mit glatten Kunststoffoberflächen angeboten, die noch sehr viel schneller schmutzen als jedes vergleichbare, matte Metallgehäuse.
Ich habe schon viel mit MacBook Pros gearbeitet, ebenso mit einem mattierten Dell Latitude D820 und kann behaupten, das ich trotz meiner zum schwitzen neigenden Händen ;-) noch NIE eines der Geräte abwischen musste.
3. Die Kritik an den Lautsprechern ist meinen Erfahrungen nach absolut gerechtfertigt, wobei interne Lautsprecher ja ohnehin nur als Notlösung, z.B. Bei der Wiedergabe von Systemtönen, zu verstehen ist.
4. Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit ist in der Tat recht gering, allerdings dürfte ein Power Management bei der Grafikkarte keinen übermäßig großen Laufzeitzuwachs bringen, zumal der X1600- Chip ohnehin schon sehr weit unter dem Desktop-
Standard- Takt arbeitet.
5. Cardreader- Integration
Warum Apple darauf verzichtet hat, lässt nur Mutmaßungen zu. Aber eins ist sicher - auf einen Kartenleser ist sicherlich nicht zuletzt wegen der Gesamtoptik verzichtet, hinzu kommt, das das MacBook Pro in Anbetracht der
nicht-onboard- Grafikkarte und des sehr dünnen Gehäuses wohl Platzprobleme bekommen hätte.
Schade eigentlich, da gerade Apple der natürliche Freund des Kreativen ist, also auch der Fotografie. Und da sind Kartenleser ja inzwischen besonders wichtig geworden.
6. die Frage nach der "überdimensionierten" Grafikkarte.
Wer die Grafikkarte überdimensioniert findet, der möge sich doch bei den MacBooks umschauen. Diese Laptops bieten ähnliche Leistungsmerkmale wie die
Pro- Version, haben allerdings ein (stark schmutzendes;-)) Kunststoffgehäuse.
7.Der Wechsel zwischen Mac OSX und Windows XP.
.hat sich bei mir in der Praxis sehr gut bewährt. Mit einer X1600 werden auch Spielernaturen ihre Glückseligkeit finden. Das heißt Windows XP wenn es mal um die liebe Spielerei geht, und wenn man ein funktionelles, intuitives, hübsches Betriebssystem zum arbeiten sucht und sich NICHT mit (Windows-) Computerproblemen konfrontiert sehen möchte, wählt man OSX.
Eine abschließende Bitte: Beim Test von Apple- Computern bitte nur mit Mac OSX arbeiten, zumal Windows XP an sich auf einem Apple nichts zu suchen hat
- außer zum spielen;-).
LESERBRIEF von David Heggli
Interessanter Artikel haben sie da über das MacBook geschrieben. Ich betreibe seit fast einem Jahr ein MacBook mit Bootcamp und wollte sie (v.a. Frank Völkel) auf
ein paar Kniffe aufmerksam machen, welche das MacBook noch benutzerfreundlicher machen unter Windows:
Das Wichtigste zuerst: Dank dem Input Remapper 1.0.01 (zu downloaden unter: http://www.olofsson.info ) funktioniert die automatische Bildschirm-Dimmung UND die Tastaturbeleuchtung auch im Windows-Betrieb! (Input Remapper öffnen und die entsprechenden Häkchen setzen!)
Ganz weggelassen, haben sie auch die neuen Virtualisierungslösungen, welche neuerdings auch mit BootCamp zusammenarbeiten und diese Installation = DIREKT OHNE NEUSTART aus MacOSX verwenden können!
VM-Ware und Parallels: http://forum.onmac.net/index.php
Habe schon einen Hacker gesehen, der den Motion-Sensor verwendet, um mit leichten Klapps auf die linke od. rechte Seite des MBP das Betriebssystem zu wechseln - klapps und das jeweils andere Betriebssystem führt von der Seite rein :-))
Es gibt ASUS-Notebooks, welche mir von der Verarbeitung her besser gefallen, aber unterm Strich kriegt man tatsächlich mit dem MacBook zwei Laptops in einem :-)
Keep rockin'!
Wow, der Artikel scheint ja sehr viel Aufmerksamkeit erregt zu haben wenn sogar Apple den Test kommentiert.
Die halten sich doch normal immer mit Aussagen zurück.
Das mit der Software muss man auch mal bestätigen. Immer mehr Software läuft nativ unter Mac OS X. Auch OpenSource. Vermutlich weil die Portierung durch den Umstieg auf Intel-CPUs vereinfacht wurde.
Für Privat Anwender gibt es meiner Meinung nach kaum mehr Software Lücken. Auch wenn die zugegebener Maßen nicht Ziel des MBP sind ;-)
Ja aber eben gerade nicht im MacbookPro
Herr Limbacher , versteht den Artikel meiner Meinnung nach vollkommen falsch. Es ging hier nicht darum zu sagen," Mac Book Pro = schlechtes Notebook" , sondern aufzuzeigen, daß es unter Windows nicht mehr kann als 95 Prozent der Dosen-Kisten. Dass die Kombination Macbook Pro und OS X auch für mich die optimale Kombination darstellt, wurde im Text klar und deutlich formuliert.
Peace! :-)
@HarryT:
Was man sich hier in den Post gewünscht hat, war wohl auch eher die parallele Nennung der Zahlen unter Mac OS X.
Denn eigentlich habe ich ein Spitzen-Notbook, dass von den Zahlen her Windowskisten evtl. oder mit Sicherheit(?) in den Schatten stellt und zusätzlich in einer "Emualtions-Umgebung" es schafft, für ein Fremdes-OS 95% dieser Leistungsfähigkeit bereitzustellen.
das ist wohl kaum so . verwunderlich auch , das als direkter vergleich kein notebook genommen wurde , welches gleiche oder wenigstens ähnliche spezifikationen aufweist .
natürlich ging es in erster linie darum zu klären, ob sich eine windowsbasierte anwendung , mit dem nobelhobel als praktikabel erweist - natürlich eher nicht .
für mich ist apple hier wiedermal zu günstig weggekommen - es ist tatsächlich so , wie es der herr redakteur in einem nebensatz formulierte : wer standardhardware mit eher schlechtem support gepaart mit . hmm ich sage mal *woistdabesonderesdesign?* . will der darf bedenkenlos zuschlagen - vor allem dem völlig unverständlichen image wegen .
wer schlauer ist , holt sich für das geld echte leistung ohne wärmende worte ;P .
Ich vermisse im Artikel ein paar detailliertere Angaben zu den Testbedingungen. Vor allem: Wurde beim Mobilemark WLAN + Bluetooth abgeschaltet?
Zur angeblich langsamen Festplatte noch ein Zitat aus der c't:
"Wie schon beim auf Core-2-Duo umgestellten iMac und dem Mac Pro ermittelten wir unter Windows XP eine Schwäche der internen SATA-Festplatte, die weniger als 20 MByte/s an Daten transferierte."
Auch hier wären also zum Vergleich Messwerte unter OS X interessant (die fehlen auch in der c't, leider).
Ich spiele mit dem Gedanken, mir bei nach Erscheinen von OS X Jaguar ein Macbook Pro zu kaufen, obwohl ich doch ein paar Kritikpunkte habe:
1. Der Akku ist zu schwach. Selbst wenn das Gerät unter OS X eine ordentliche Laufzeit erzielt, in ein Gerät dieser Größe sollte ein größerer Akku passen. Die Laufzeit kann imho nicht lang genug sein.
2. Zu wenig USB-Ports.
3. Keine Dockingstation verfügbar.
Test hin oder her, Apple ist einfach stark, da kann hier niemand etwas entgegen setzen. Fürs gleiche Geld gibts ne Büchse wie die beschrieben haben und wer will schon Dell oder HP für kanpp 3000 Euro? Wenns in mein Rahmen passen würde, hätee ich schon längst ein Pro.
greywolf