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Videoplayer: Abspielen von MPEG-4/DivX-Dateien

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19:00 - 28/08/2002 von Uwe Scheffel

Video-Display der Jukebox: Klein aber fein

Das interessanteste Feature der Jukebox Multimedia ist der Videoplayer-Modus. So kann man jedes Video abspielen, sofern es im MPEG-4 Simple Profile-Format und einer maximalen Auflösung vom Typ CIF 352x288 vorliegt. Diese Beschränkung erklärt sich durch die begrenzte Rechenleistung des Geräts bei der Decodierung sowie durch die geringe Größe des Displays. Es kann also keine Rede davon sein, einen DivX-Film, den man aus dem Internet heruntergeladen hat, direkt auf dem Jukebox Multimedia abzuspielen.

Um so einen Film ansehen zu können, muss man ihn zunächst in ein Format umcodieren, das die Jukebox Multimedia verarbeiten kann. Dafür hat Archos auf der CD das vereinfachte Umwandlungs-Tool MPEG4 Translator mitgeliefert. Dieses Tool ist jedoch nur ein Scriptgenerator, der die entsprechenden Parameter an das ebenfalls im Lieferumfang befindliche Programm VirtualDub übergibt. Der MPEG4 Translator arbeitet jedoch nur mit den Ausgangsformaten MPEG-4 und Video für Windows AVI zusammen. Ist die Quelle eine MPEG-2-Datei, beispielsweise ein VOB-Rip von DVD, kann es damit nichts anfangen. Über einen kleinen Trick kann man dennoch mit MPEG-2-Quelldateien arbeiten, wie man in einem späteren Abschnitt erfährt.

Die Qualität der Darstellung auf dem LCD-Display ist überraschend gut. Die Pixelierung und die Farben stimmen. Bei richtiger Codierung bemerkt kein Ruckeln oder gar Artefakte. Jedoch stellt sich hier ein ergonomisches Problem vor: Durch das kleine Display von 38,1 Millimeter Diagonale wird man kaum in der Lage sein, ein Video mit großem Abstand zum Auge zu genießen. Anstatt das Gerät auf ein klappbares Tablett des Vordersitzes im Zug oder Flugzeug zu legen, muss man es ständig nahe vor die Augen halten. Da stirbt einem schnell der Arm ab.

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