ASUS, DFI, MSI: AMD-Platinen mit CrossFire- Unterstützung
Inhaltsverzeichnis
- 1 – CrossFire - eine Herausforderung für NVIDIAs SLI?
- 2 – Funktionsweise von Dual-Grafikkarten
- 3 – Die Testkandidaten im Detail
- 4 – ASUS A8R-MVP (Forts.)
- 5 – Übertaktung
- 6 – DFI LANParty UT RDX200 CF-DR
- 7 – DFI LANParty UT RDX200 CF-DR (Forts.)
- 8 – Übertaktung
- 9 – MSI RD480 Neo2
- 10 – MSI RD480 Neo2 (Forts.)
- 11 – Übertaktung
- 12 – Testkonfiguration
- 13 – Performance: Die Benchmark-Charts für Single-Grafik
- 14 – DirectX 9
- 15 – Video Encoding
- 16 – Video Encoding, Fortsetzung
- 17 – Audio Encoding
- 18 – Applikationen
- 19 – Synthetische Benchmarks
- 20 – Synthetische Benchmarks, Fortsetzung
- 21 – Performance: Die Benchmark-Charts für Crossfire Dual-Grafik
- 22 – Crossfire Dual Graphics Benchmark Ergebnisse, Fortsetzung
- 23 – Analyse
- 24 – Fazit
- 25 – Ausstattungstabelle
- 26 – Mehr zum Thema

Obwohl NVIDIA neun Monate Vorsprung gegenüber ATI in Sachen Chipsätze für Dual-Grafikkarten hat und sowohl bei Grafikperformance als auch Plattformtechnologie führend ist, lässt das Unternehmen nicht nach, seine Stellung am Markt aggressiv zu verteidigen. Ein gutes Beispiel dafür ist NVIDIAs Übernahme des taiwanesischen Chipsatzherstellers ULi im Dezember, was dem Unternehmen das Know-how mehrerer Jahre in diesem Bereich beschert hat, so dass es jetzt sogar noch besser für den Kampf gegen die Konkurrenz gewappnet ist. Darüber hinaus dürfte NVIDIA jederzeit in der Lage sein, ein SLI-System mit Dual-Grafikkarten und vier GPUs auf den Markt zu werfen, sobald eine entsprechende Nachfrage aufkommen sollte.
NVIDIAs vor kurzem auf den Markt gebrachter Chipsatz nForce4 SLI X16 sowohl für AMD- als auch für Intel-Sockel bietet zwei voll ausgestattete x16 PCI Express-Steckplätze. Allerdings sind die PCI Express-Lanes zwischen Northbridge und Southbridge des Chipsatzes aufgeteilt, im Unterschied zur lokalen Zuweisung von 32 Lanes, was künftig zu Lasten der Performance gehen könnte. Aber bei den derzeitigen Anwendungen ist dieser Designnachteil nicht spürbar.
Wie sieht es also mit ATI aus? Wir hielten es für eine gute Idee mit einer gründlichen Analyse zu beginnen und nahmen daher einige der ersten Mainboards genauer unter die Lupe, die auf ATIs Radeon Xpress 200 CrossFire Edition-Chipsatz basieren. Was wir an dieser Stelle schon verraten können, ist, dass die ATI CrossFire-Lösung und NVIDIAs SLI-Systeme in Sachen Gaming Kopf an Kopf liegen.
ATIs Chipsätze stellen die Mainboardhersteller allerdings vor einige interessante Herausforderungen in Sachen Design, denn ATI ist derzeit nicht in der Lage, eine moderne Southbridge zu liefern, die Serial ATA II und Gigabit Ethernet bietet. Daher müssen sich die Mainboardhersteller nach einer alternativen Southbridge von Drittanbietern umschauen um eine angemessene technische Ausstattung bieten zu können (ein Beispiel ist das ASUS A8R-MVP). Dies ist deshalb besonders interessant, weil alternative Southbridges bislang nur aus Kostensenkungsgründen verwendet wurden.
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