Vollausstattung mit sparsamer CPU, teures Speicherupgrade

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16:30 - 21/11/2006 von Harald Thon

Angetrieben wird das S6F-3022P von Intels Doppelkern-CPU Core Duo L2300 (Low Voltage), der mit einem maximalen Takt von 1500 MHz arbeitet. Dies scheint auf den ersten Blick wenig. Berücksichtigt man aber, dass die CPU ja über zwei unabhängige Ausführungseinheiten verfügt und die Versorgungsspannung niedriger als bei Intels Standard-Notebook-Prozessoren ist, wird klar, dass diese CPU eine sehr guten Kompromiss zwischen niedrigem Stromverbrauch und guter Rechenleistung darstellt.

Für die Aufbereitung der Videodaten zeichnet der in den 945 GM-Chipsatz integrierte Grafikkontroller 950 GMA verantwortlich. Da er über keinen dedizierten Grafikspeicher verfügt, werden dynamisch 512 MB des 1 GB großen DDR2-533-Arbeitspeichers, oder - laut Intel Homepage - auch noch mehr, zur Aufbereitung der Bilddaten verwendet. Der von Intel speziell für ultraportable Mobil-PC erdachte besonders stomsparende 945 GMS-Chipsatz kommt im S6F nicht zum Einsatz, da er lediglich den "lahmen" Single-Channel-Betrieb des Arbeitsspeichers unterstützt.

Auch geschlossen macht das S6F eine gute Figur

Einen freien RAM-Steckplatz zur späteren Aufrüstung gibt es beim S6F trotzdem leider nicht: Der Einzige ist ab Werk mit einem 512 MB-SO-DIMM belegt. Ein späteres Upgrade wird demnach verhältnismäßig teuer. Ein symmetrisches Upgrade ist gar nicht möglich, da 512 MB fest auf dem Board des Notebooks verlötet sind. Dafür ermöglicht der Betrieb mit zwei RAM-Modulen ab Werk schnellen Zweikanal-Betrieb. Der Speicher ist jedoch lediglich mit 533 MHz getaktet. Theoretisch wäre ein Speichertakt von 667 MHz möglich. Hier hat der Hersteller wohl zugunsten einer längeren Akkulaufzeit etwas Speicherperformance verschenkt.

Nicht gespart hat Asus dagegen bei den Massenspeichergeräten. Die Festplatte fast satte 100 GB Daten und das optische 4x-Super-Multi-Laufwerk, Matshita DVD-RAM UJ-832S, brennt alles was man sich im PC-Alltag wünscht. Selbst die eher weniger gängigen DVD-RAM-Medien lassen sich damit beschreiben.

In Sachen Anschlussmöglichkeiten bietet das Kleine alles was man so braucht:

Neben einem Express Card-Steckplatz, gibt es drei USB 2.0-Buchsen, eine Firewire-Schnittstelle, sowie einen 4-in-1-Kartenleser an der rechten Gehäuseseite. Verbindung zur drahtgebundenen und drahtlosen Außenwelt kann der Anwender mit Hilfe des integrierten Gigabit-Ethernet-Chip oder dem 54 MBit/s-WLAN-Modul herstellen. Letzteres lässt sich komfortabel über einen mechanischen Schalter deaktivieren. Das hilft Strom zu sparen.

Kopfhörer oder S/PDIF-Klinke für glänzenden Multimedia-Sound

Modem- und Netzwerkbuchse, zwei USB-Anschlüsse und der Audioeingang liegen links außen versteckt hinter einer Kunststoffklappe. So sind sie zwar gut vor Staub geschützt. Fraglich ist allerdings, wann im Alltag das dünne Kunststoffscharnier bricht.

Der Firewireport sitzt an der Rückseite

Die Audio- und Konnektivitäts-Schnittstellen drängen sich allesamt an der linken Gehäuseseite

Den Kartenleser hat Asus rechts außen hinter dem optischen Laufwerk platziert

Zum Vergrößern anklicken

Der Audioausgang liegt ungeschützt vorne links außen am Gerät und lässt sich mittels Treiber auf digitale Ausgabe (SPDIF) umschalten. Integriertes Bluetooth sowie der VGA-Port machen das Paket komplett.

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Kommentare zum Beitrag
Saty 21/11/2006 19:19
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http://business.thgweb.de/2006/11/ [...] age13.html


Hier spiegelt sich die Tür auf dem Display.

Hans Wurst 21/11/2006 21:19
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Also ein fest eingebauter Speicher, das passt doch mehr in das billig Segment. Wenn man schon die paar Cent für den Sockel sparrt.

tatwanasi 21/11/2006 23:11
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@Saty:

das is doch mal ein netter Einblick in die THG Redaktion =) aber wie wir wissen ist ein Stück Glas das auf der einen Seite schwarz ist nunmal ein Spiegel. Sobald die Displaybeleuchtung angeschaltet ist, verringert sich die Reflektion.

Das mit dem eingebauten Speicher ist mir auch ein wenig schleierhaft - aber gut Asus wird sich das schon was bei gedacht haben.

Achja und bei Apple gibt es übrigends das 13" MacBook, auch mit außergewöhnlichem Design, noch mehr Power und einem grandiosen Betriebssystem. Und man stelle sich vor, sogar für weniger Geld und mit mehr Akkulaufzeit ;)

Aber ansonsten sieht das Teil doch recht nett aus . könnt ich mir so als dritt oder viert-Gerät vorstellen . so wie halt der Porsche der neben den Ferraris inner Garage steht ;)

Liebsten Gruß

mnyut 22/11/2006 10:42
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Zitat :Achja und bei Apple gibt es übrigends das 13" MacBook, auch mit außergewöhnlichem Design, noch mehr Power und einem grandiosen Betriebssystem. Und man stelle sich vor, sogar für weniger Geld und mit mehr Akkulaufzeit ;)

Da kann man doch bestimmt zusätzlich noch Windows installieren (Bootmanager). Manchmal kommt man eben um Windows ned drum rum und so hätte man eine fast perfekte Lösung, wenn das Display nicht "Endlich in Hochglanz" währe ;-)

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