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18:00 - 12/11/2002 von Patrick Schmid

Asus A7N8X

Board Revision: 1.03

BIOS Version: 1015.003


Wie bei allen Asus-Boards ist auch bei diesem Modell die Bezeichnung aussagekräftig. A7 steht für die Athlon-Serie, N8X bezeichnet den Chipsatz (nForce) sowie den AGP-Standard (AGP 8x).

Das Board basiert auf dem SPP und dem MCP-T und bietet daher alle damit in Zusammenhang stehenden Features: UltraATA/133-Controller, zwei 100 MBit/s Netzwerkcontroller, Soundsystem auf Basis der APU und Firewire. Außerdem hat Asus auch einen Serial-ATA-Controller von Silicon Image integriert.

Eine Technologie namens Q-Fan sorgt dafür, dass der CPU-Kühler nur mit der notwendigen Rotationsgeschwindigkeit arbeitet, um den Prozessor innerhalb akzeptabler Betriebstemperatur zu halten. Eine sinnvolle Funktion, da ein Großteil der heute erhältlichen Lüfter zugunsten der Kühlleistung auf ruhigen Lauf verzichten muss.

Das A7N8X beinhaltet auch die Sprachausgabe von BIOS Post Codes. Dies ist nicht neu, denn viele Mitbewerber bieten ähnliches schon seit Jahren. Nützlich ist es allemal.

Bei früheren Asus-Boards liessen sich die Prozessorparameter entweder über DIP-Schalter oder aber direkt im BIOS einstellen. Heute ist nur noch letztere Möglichkeit vorhanden, welche zwar für den Endanwender den größten Komfort bietet, das System jedoch gegeüber beabsichtigtem oder versehentlichem Overclocking verwundbar macht.

Asus verwendet einen passiven Kühlkörper für den SPP. Eine gute Wahl, denn Lüfter für Chipsatzbausteine sind in der Regel Billigstteile, die früher oder später zwangsläufig kaputt gehen.

Das Layout des A7N8X ist sauber und erlaubt die ungehinderte Nutzung aller PCI-Steckplätze. Lediglich die internen Audioanschlüsse für CD und AUX befinden sich genau hinter dem ersten PCI-Slot, so dass eine Steckkarte und die Kabel in Konflikt geraten könnten.

Der Vollständigkeit halber wollen wir noch erwähnen, dass Asus nicht in der Lage ist, von USB-Geräten zu booten. In der Praxis wird zwar nur selten darauf zurück gegriffen, doch bietet dies die Möglichkeit, auch USB-Festplatten für wechselnde Umgebungen zu verwenden.

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