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Nachzügler für OpenGL: ATi FireGL V5000
1 - Einleitung

Irgendwie nimmt sich ATi wieder mehr Zeit bei der Vorstellung von OpenGL-Workstation-Grafikkarten, denn seit knapp einem halben Jahr vernimmt man kaum Neues aus diesem Marktsegment. Mit der FireGL V5000 schließt ATi endlich eine Lücke im Produktportfolio. Modelle, die auf dem RV380/X600- und dem R423/X800-Grafikchip basieren, kennt der Markt schon. So haben wir die FireGL V3200 und die V5100 bereits getestet . Der neue Kandidat ist mit dem in 110 Nanometer gefertigten R410GL alias X700 ausgestattet. Falls der Hersteller auch die Yield-Raten im Griff hat, lässt sich dieser Chip recht billig produzieren, denn die Mehrzahl der Grafikprozessoren wird noch nach dem 130-Nanometer-Prozess hergestellt. Ferner profitiert die Kühllösung von der Miniaturisierung der Siliziumstrukturen und lässt sich erheblich billiger als beim großen Bruder V5100 realisieren.
Da dieses Produkt mit einem empfohlenen Preis von $699 bzw. 630 € im Mid-Range-Bereich angesiedelt ist, darf der Anwender nicht den maximalen Funktionsumfang erwarten. So rechnen auf dem Chip nur acht Pixel Pipelines und sechs Geometrieeinheiten. Interessant ist jedoch die Unterstützung für das Dual-Link
- Verfahren. Damit lassen sich endlich Auflösungen von 1600 x 1200 Pixel und höher bei Flachbildschirmen erreichen, die das digitale TDMS-PanelLink-Verfahren nutzen.

Retail-Verpackung der FireGL V5000
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- 2 ATi-Treiber
- 3 Die wichtigsten Daten im Überblick
- 4 Testkonfiguration