Partner
Niedersachen, Bremen und Hamburg
24.05.2004: Hannover, Braunschweig, Bremen/Unterweser
08.11.2004: Hamburg/Lübeck und Kiel/Schleswig
Nordrhein-Westfalen
8. November 2004: Region Düsseldorf/Ruhrgebiet
Anfang 2005: Bielefeld, Aachen und Münster
Mitteldeutschland
3. Quartal 2004: Feldversuche im Ballungsraum Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar
Anfang 2005: Regelbetrieb im Ballungsraum Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar
Hessen
Herbst 2004: Rhein-Main-Gebiet
Baden Würtemberg
Ende 2004/Anfang 2005
Bayern
Anfang 2005: Ballungszentren München und Nürnberg
Die Möglichkeiten
Für Digital Video Broadcasting (DVB) existieren neben dem terrestrischen noch zwei bereits etablierte Wege:
DVB-C - Verbreitung über Kabel (digital video broadcasting via cable) DVB-S - Verbreitung über Satellit (digital video broadcasting via satellite) DVB-T - Verbreitung über terrestrische Sender (terrestrial digital video broadcasting)Der digitale Empfang über Kabel ist überall dort verfügbar, wo die entsprechende Infrastruktur gelegt wurde. Digitales Fernsehen über Satellit ist flächendeckend möglich, das bezeugen zahlreiche Dächer und Häuserfronten mit ihren schüsselförmigen Auslegern. Hinzu kommt nun DVB-T.
Dem Interessenten und Kunden wird DVB-T mit dem sympathischen Begriff ÜberallFernsehen nahe gebracht. Das beschreibt recht gut die weitergehenden Möglichkeiten, die der terrestrische Empfang bietet. Bei DVB-T sind folgende Empfangsszenarien realisierbar:
Empfang über die Haus- oder Dachantenne Empfang über die Zimmerantenne Empfang über Wurfantennen oder integrierte AntennenInsbesondere das letzte Szenario zeigt die erweiterten Möglichkeiten: Der Empfang mit mobilen und portablen Geräten. Die Hersteller und Anbieter arbeiten an einem entsprechend attraktiven Produkt-Portfolio. Gerade multimediale und interaktive Lösungen sind Bereiche, die viel versprechende Mehrwerte anbieten.
Erwartet wird eine neue Generation von digitalen Endgeräten, die für den Empfang von DVB-T gerüstet ist und den Anwender attraktive Dienste nutzen lässt. Die Vorstellungen gehen vom Mediascreen über Mini-PCs und Organizer bis hin zu Handys oder sogar Armbanduhren. Auch für entsprechende Lösungen im Automobil gibt es schon Umsetzungen. Bereits auf der Expo 2000 wurde von Volkswagen das Projekt "MotionOne" und damit die Funktionen von DVB-T vorgestellt. Neben dem Empfang von Fernsehprogrammen, konnten aktuelle Meldungen zeitnah verfolgt und Videosequenzen übertragen werden.
Ein weiteres Beispiel ist der in Berlin schon ausgestrahlte Digitext. Ein multimedialer Datendienst mit interaktiven Elementen, der von der Deutschen Telekom unter Zuhilfenahme des D1-Netzes für den Rückkanal angeboten wird.
Damit zeigt sich das Potenzial von DVB-T. Der Empfang von Fernsehprogrammen kann durch zusätzliche Dienste ergänzt werden. Das sind nicht nur Services wie elektronische Programmführer (EPG) oder ein erweiterter Videotext, es ist auch der weite kommerziell attraktive Bereich des elektronischen Handels.
