Vor- und Nachteile für Teilnehmer und Anbieter

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19:00 - 14/06/2004 von Klaus Kreutz

In dem Bericht der TV-Plattform sind die Vorteile von DVB-T - auch im Rahmen der Marketinganstrengungen für das ÜberallFernsehen - herausgearbeitet worden. Die folgenden Punkte beschreiben die wesentlichen Aspekte.

Ein besseres Bild

Die digitale Übertragung bei Verwendung der Datenkompression nach MPEG-2 ermöglicht je nach Datenrate eine Verbesserung der Bildqualität. Voraussetzung nicht nur für ein besseres sondern überhaupt für ein Bild, ist allerdings ein ausreichend starkes Signal. Der Nachteil beim digitalen Empfang: Das Bild wird nicht - wie beim anlogen Empfang - zunehmend schlechter, sondern zeigt zuerst Pixelklötze und verabschiedet sich bei mangelnder Signalqualität dann endgültig.

Eine Erhöhung der Programmanzahl

Durch die drei verwendeten digitalen Übertragungsverfahren (QPSK, 16QAM oder 64QAM) kann im 8 MHz-Kanal eine Datenrate von 5.0 bis 31.6 Mbit/s übertragen werden. Bei einer durchschnittlichen Datenrate von 4 Mbit/s pro Programm und entsprechend gewählten Systemparametern, lassen sich im Stationärbetrieb (mit Dachantenne) ca. 5 bis 6 Programme, im portablen Betrieb mit geräteeigener Antenne etwa 3 bis 4 Programme und im Mobilbetrieb ca. ein bis zwei Programme verbreiten.

Eine stabile Übertragung und Resistenz gegenüber Übertragungsfehlern

Der Empfang wird durch das digitale Übertragungsverfahren und die verwendete Kanalcodierung unempfindlicher gegenüber Störungen. Dabei können durch die Kanalcodierung bis zu einer gewissen Grenze Übertragungsfehler korrigiert werden. Auch hier gilt das digitale Prinzip: Der Zuschauer erhält entweder einen optimalen, fehlerfreien Empfang oder aber gar keinen Empfang.

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