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Zutaten: Rechner, Laserscanner und Lenkmaschine, Fortsetzung

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11:40 - 10/07/2006 von Frank Völkel

Der Golf GTI auf der VAG-Teststrecke Ehra-Lessien nahe Wolfsburg.

Gewann vergangenes Jahr bei der Meisterschaft führerloser Fahrzeuge in Kalifornien/USA: VW Touareg R5 TDI "Stanley". Die Fahrt führte über eine Geländestrecke von 212 Kilometern - an Bord waren zur Steuerung sechs vernetzte Pentium-M-Plattformen. Die Navigation und Ortung wurde über GPS, Radar und Laserscanner realisiert.

Ein PC-System im Heckbereich wertet die GPS-Daten aus, speichert bei einer Messfahrt die erfasste Strecke und errechnet anschließend die optimale Route.

Obwohl hier ein Fahrer mit an Bord ist, umrundet der Golf GTI vollkommen selbständig die Pylonen auf der abgesteckten Rundstrecke.

Das Prinzip: Der Golf GTI ist ausschließlich auf Pylonen fixiert. Mit einem in der Frontmaske montierten Lasersensor tastet er das Umfeld ab. Anschließend durchfährt er im Schritttempo den Parcours, indem er langsam von einer Pylone zur nächsten rollt.

Ist die gesamte Strecke erfasst, werden die aufgenommenen Daten verarbeitet. Knapp 30 Minuten braucht das System im Zusammenspiel mit der Software, um die Ideallinie für maximale Geschwindigkeit zu berechnen. Die Software ermittelt die optimalen Bremspunkte, die maximale Kurvengeschwindigkeit, wählt die günstigsten Lenkradeinschläge und markiert die Vollgasabschnitte. Sämtliche Informationen werden so aufbereitet, dass elektromechanische Servolenkung, elektronisches Gaspedal (E-Gas) und ESP vollkomen ohne Eingriffe eines Fahrers angesteuert werden..

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 14/08/2008 23:12
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-0+

Die größte Fehlerquelle in einem Auto ist der Mensch.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Zeit kommen wird, dass Autos von selbst navigieren, erste Versuche gibt es ja bereits in der Mojave-Wüste / USA. Leicht möglich, dass es in dreißig Jahren das Lenken eines Fahrzeuges im Straßenverkehr den Menschen untersagt wird, weil sie eben ein zu hohes Fehlerpotential aufweisen.

Für die Autoindustrie täten sich neue Welten auf. Jüngere und ältere Personen könnten Kunden werden. Multimedia im Auto könnte dann wirklich ein "wichtiges" Thema werden.

Allerdings der Verkehr würde zunehmen. Aber schauen wir mal, spannend ist es allemal die Entwicklung zu verfolgen ...

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