Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weitere...
Alle Weitere... Tests

Newsletters


Expertenhilfe nötig?
  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken
Verwandte Artikel

Partner

Fahren ohne Fahrer: Golf GTI auf Testfahrt

11:40 - 10/07/2006 von Frank Völkel
Anzeige

Ein Trend zeichnet sich bei Automobilen ab: Schnelle Rechentechnik ersetzt veraltete Mechanik, deren sperrige Hebel in Form von Pedalen und Lenkrad aus einer Zeit stammen, als Lenken und Bremsen noch Kraftakte waren. Doch viele Autofahrer haben Angst vor einer Automatisierung des Fahrens. Das Lenkrad abgeben und blind einem leistungsfähigen PC-System vertrauen? Eine sehr schwierige Frage. Doch längst haben Rechner in Form von Steuergeräten viele Funktionen des Fahrens übernommen oder unterstützen es. Dabei können so genannte Assistenzsysteme Unfälle vermeiden - die Statistiken beweisen es zumindest. Hinzu kommt die Tatsache, dass ein großer Teil der zu erwartenden Zuwachsraten bei der Wertschöpfung in der IT-Ausstattung liegt.

Der elektronische Zugriff auf Motor, Bremsen und Fahrwerk wiederum erlaubt korrigierende Eingriffe schneller Rechner, die über eine Fülle von Sensoren und Informationskanälen die Umwelt prüfen und Gefahren erkennen - schneller und zuverlässiger als der Mensch. Auf der vergangenen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt zeigte DaimlerChrysler die "Vision unfallfreies Fahren". Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, in den nächsten 10 bis 15 Jahren die Zahl der Unfalltoten zu halbieren.

Nun zeigt Volkswagen einen Golf GTI in der Öffentlichkeit, dessen Technik-Konzept schon seit einigen Jahren verfolgt wird. THG hatte mehrmals die Gelegenheit, den spurtstarken und recht wendigen Fronttriebler aus der Kompaktklasse auszufahren - allerdings die Serienversion des Golf GTI. Geht es nach den Entwicklern in der VW-Konzernforschung, so wird in naher Zukunft ein Großteil der Fahrzeuge per elektrischer Kabelverbindung (shift by wire) geschaltet, gebremst (brake by wire) und gelenkt (steer by wire) - ähnlich wie im Flugzeug.

Fahrt im Golf GTI 53+1: Der PC gibt die Steuerbefehle für Lenkbewegungen, Bremseingriff und elektronisches Gaspedal.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 14/08/2008 23:12
Ausblenden
-0+

Die größte Fehlerquelle in einem Auto ist der Mensch.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Zeit kommen wird, dass Autos von selbst navigieren, erste Versuche gibt es ja bereits in der Mojave-Wüste / USA. Leicht möglich, dass es in dreißig Jahren das Lenken eines Fahrzeuges im Straßenverkehr den Menschen untersagt wird, weil sie eben ein zu hohes Fehlerpotential aufweisen.

Für die Autoindustrie täten sich neue Welten auf. Jüngere und ältere Personen könnten Kunden werden. Multimedia im Auto könnte dann wirklich ein "wichtiges" Thema werden.

Allerdings der Verkehr würde zunehmen. Aber schauen wir mal, spannend ist es allemal die Entwicklung zu verfolgen ...

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen