Sony AIT90i

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18:00 - 12/02/2003 von Jürgen Heyer

Ein 3,5-Zoll-Einschub reicht für den Einbau des AIT90i von Sony, allerdings wird das Laufwerk standardmäßig mit Verbreiterung auf 5,25 Zoll geliefert. Ebenso wie beim Tapestor 40 ist die Blende beim Umbau komplett zu wechseln. Die AIT-1-Kassette mit 35 GByte Nettokapazität ist ähnlich wie die DDS-Kassette aufgebaut, aber größer. Das Band selbst ist mit 8 Millimetern doppelt so breit. Sony rechnet beim AIT90i mit einem Komprimierungsfaktor von 2,6 und gibt 90 GByte als maximale Datenmenge an. Dieser Wert ist in der Praxis zu hoch gegriffen. Beim mehrfachen Anhängen der Testdaten ist ein Band bereits nach 33,6 GByte voll. Allerdings erreichen die Mitbewerber wie zum Beispiel Seagate auch keine besseren Resultate.

Drei Leuchtdioden auf der Front sind mit Busy, Tape und Status beschriftet, eine Interpretation aller Kombinationen gelingt aber nur mit Hilfe des Handbuchs. Dort werden insgesamt 14 unterschiedliche Betriebszustände beschrieben.

Das AIT90i liegt bei den Leistungswerten auf dem zweiten Platz in der Gruppe der Laufwerke unter 50 GByte netto. Attraktiv ist der Laufwerkspreis mit lediglich 1160 Euro, für ein Gigabyte Datenspeicher muss der Netzwerk-Administrator 2,15 Euro ausgeben.

Sonys Testkandidat AIT90i erhält die "Empfehlung der Redaktion" auf Grund der sehr guten Ergebnisse bei Performance und Usability sowie der umfangreichen Ausstattung.


Sonys AIT-Bandlaufwerk wird über einen Lüfter an der Rückseite gekühlt.

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