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Drei LEDs an der Front des Tandberg SDLT 320 zeigen sämtliche Betriebszustände auf einen Blick an.
Mit Abstand die höchste Speicherkapazität des Testfelds bietet das SDLT 320, das baugleich von HP und Tandberg geliefert wird. Beide Anbieter verwenden SDLT-Laufwerke von Quantum. Mit 160 GByte Nettokapazität eignen sich die Geräte zum Speichern großer Daten-mengen. Das Gerät ist abwärtskompatibel zu dem Vorgängermodell SDLT 220. Weiterhin liest das SDLT 320 mit eigenen Köpfen auch DLT-IV-Bänder. Das Laufwerk belegt einen 5,25-Zoll-Einschub voller Bauhöhe. Auf der Front befinden sich drei LEDs (Betrieb, Fehler, Modus SDLT 220).
Das SDLT 320 besitzt keinen eigenen Lüfter und ist auf eine Durchlüftung von außen angewiesen. So verweigert das interne Laufwerk, wenn es nicht sachgemäß belüftet wird, nach etwa einer halben Stunde den Dienst. Bei Tandberg ist hierzu ein Hinweis im Internet zu finden (www.tandberg.de). Das im externen Gehäuse mit Lüfter untergebrachte HP-Laufwerk läuft dagegen anstandslos.
Dank einer Transferrate von 16 MByte pro Sekunde ist das HP-/Tandberg-Produkt das schnellste Laufwerk im Test. Das Gerät ist merklich flotter als das Viper 200 von Seagate. Günstig ist der Gigabyte-Preis bei den Bändern : 1,29 Euro bei HP und 1,49 Euro bei Tandberg. Die Laufwerke selbst sind aber die teuersten im Vergleich. Auffällig ist der große Preisunterschied von rund 1300 Euro zwischen HP (intern 6780 Euro) und Tandberg (5485 Euro).
Das HP SDLT 320 erhält auf Grund der hervorragenden Performance-Messungen die "Empfehlung der Redaktion". Knapp verpasst Tandbergs SDLT 320 wegen weniger Ausstattung und geringerem Service diese Empfehlung.
