Seagate Viper 200

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18:00 - 12/02/2003 von Jürgen Heyer

Bei Seagates Viper 200 ist gegenüber den Vorgängermodellen der Schacht für die Bandaufnahme jetzt mit einer Klappe verschlossen. So bleibt die Mechanik vor Verschmutzungen geschützt. Für die Belüftung des Bandlaufwerks sind zwei Lüfter in die Front integriert.

Die Bedienelemente beschränken sich auf eine Taste zum Auswerfen des Bands. Beim Einschieben in den Schacht wird die Kassette automatisch eingezogen. Vier LEDs zeigen den jeweiligen Betriebsstatus an : Laufwerk in Ordnung, Reinigung, Fehler und Laufwerk in Betrieb.

Das LTO-Laufwerk wird von Windows 2000 automatisch erkannt. Die Handbücher und die Diagnose-Software befinden sich auf einer mitgelieferten CD-ROM. Zum Lieferumfang gehört die Sicherungs-Software Netvault 6.5.

Leistungsmäßig kann das Viper 200 nicht mit dem SDLT 320 von HP oder Tandberg mithalten. Trotz nominal identischer Transferrate ist das Viper 200 beim Sichern und Rücksichern langsamer als dieses Modell. Nur bei der Wiederherstellung einzelner Dateien ist das Laufwerk fast genauso schnell.

Positiv sind die umfangreiche Ausstattung und der Service zu vermerken. Hierzu gehören eine kostenlose 0800-Telefonnummer und der ebenfalls gebührenfreie Vor-Ort-Austausch. Das Bandlaufwerk kostet 4500 Euro und ist das drittteuerste Gerät im Testfeld. Pro Gigabyte Datenplatz müssen 0,80 Euro kalkuliert werden. Das Viper 200 erreicht einen guten zweiten Platz in der Gesamtwertung.

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