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Die beiden neuen XPC machen einen soliden und konservativen Eindruck. Das P-Design der SFF-PCs ist elegant, doch nicht herausragend. Die Frontpartien bestehen aus mehren Plastikklappen, die keinen vertrauenswürdigen Eindruck hinterlassen. Eingebaute Laufwerke können so unterschiedliche Farben haben, ohne dass das Gesamtbild des Mini-PC gestört wird. Das Belüftungssystem ist uns schon bekannt und wurde ausgiebig beim Vorgängermodell XPC SB981P getestet und für leise befunden. Mit dem Übertaktungspotenzial des i925XE wird der XPC SB95P V2 schnell seine Fangemeinde finden, auch wenn dieser XPC nicht gerade billig ist. Dafür kann man ihn aber zur Kraftmaschine ausbauen, die sich sehen lässt. DDR2-Speichermodule, die mit 533 MHz getaktet sind, arbeiten optimal mit einem Front Side Bus von 1066 MHz moderner Pentium 4s zusammen. Bei der PCI-Express-Grafikkarte muss man hingegen genau aufpassen, welche man sich zulegt, denn der verfügbare Platz ist beschränkt. Das liegt im Wesentlichen an der XPC-Bauform - Karten mit besonders großem Lüfter passen nicht in das Powersystem hinein.
Das AMD-Pendant basiert auf dem Nforce4-Chipsatz, der für Athlon64- oder Sempron-Prozessoren mit Sockel 939 ausgelegt ist. Schade ist nur, dass beim XPC SN25P nur der kleinste der nForce4-Chipsätze eingesetzt wird. Mit einem Nforce4 Ultra hätte der Mini-PC erheblich bessere Verkaufschancen. So muss man sich mit Serial ATA150 und dem 200 MHz langsameren HT-Link zufrieden geben. Mit der Ultra-Version des Nforce4 wären es S-ATA mit 250 Gigabit pro Sekunde und eine HT-Link mit 1000 MHz. Auch bei der CPU muss man Abstriche machen, denn nur der Athlon64 und der AMD Sempron passen. Den AthlonFX kann man also auch vergessen. Sieht man von diesem Kleinigkeiten ab, ist der SN25P eine gute Wahl für AMD-User, die auch im Barebone PCI Express wünschen.
Wie sich beide XPCs in Alltag beweisen, wird unser nächster SFF-PC-Vergleichstest zeigen.

