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Basis für Low-cost-PCs: 4 MicroATX-Boards

19:00 - Mittwoch, 6. April 2005 von Patrick Schmid
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1 - Hauptsache billig: Vier Platinen für AMD-CPUs

Low-cost-Boards bieten alle wichtigen Komponenten und zudem integrierte Grafik. Was taugen die Sockel-754-Platinen mit 760GX-Chipsatz von SiS?
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Eines stand im Vorfeld dieses Vergleichstests bereits fest: In der oberen Performance-Liga spielen die vier Platinen nicht. Ausgestattet mit Komponenten, die vor allen Dingen auf ein ideales Preis-/Leistungs-Verhältnis abzielen, zielen Sie auf Bürosysteme und Anwender, die ihrem betagten Rechner auf günstigste Art und Weise Beine machen wollen.

Während AMD Mitte des letzten Jahres die Lebenszeit des Sockel A durch die Umbenennung des Athlon XP in Sempron noch etwas verlängert hat, ist das Ende dieses Jahr abzusehen. Der Sockel 754 tritt damit die Nachfolger an, denn es steht eine Vielzahl an Prozessoren bereit: Beim Sempron 2600+ mit 1,6 GHz und 128 kB L2-Cache beginnt die Produktpalette, reicht über den Athlon 64 2800+ mit 1,8 GHz und 512 kB, um beim Athlon 64 3700+ mit 1 MB L2-Cache zu gipfeln. Jedoch hat sich AMD in der Vergangenheit mehrfach am Markt orientiert: Sollte Bedarf vorhanden sein, sind schnellere Modelle für Sockel 754 wahrscheinlich.

Das ändert nichts daran, dass die vier Platinen mit 760GX-Chipsatz von SiS für den preissensitiven Low-Cost-Markt gedacht sind: Performance spielt hier eine Nebenrolle. Zudem hat der Wettkampf zwischen AMD und Intel in den vergangenen Jahren zu einer Leistungssteigerung geführt, die den tatsächlichen Anforderungen gängiger Software enteilt ist. Die Betonung dabei liegt auf "gängig", denn es sind neue Anwendungsmodelle und aufwändige 3D-Spiele, die nach Leistung fordern. Dafür sind die vier Kandidaten jedoch nicht gedacht, so dass wir selbst einem Billigstsystem für den gelegentlichen Heimgebrauch genug Leistung attestieren können.

Enthusiasten lesen die Ausstattungsliste der vier Boards wohl mit ähnlicher Begeisterung wie Mamas Einkaufsliste für den Monatseinkauf: Ein paar PCI-Slots, ein simples Soundsystem, einen Netzwerkanschluss, UltraATA-Anschlüsse sowie zwei Serial-ATA-Stecker finden sich bei allen Kandidaten. Darüber hinaus gibt's integrierte Grafik nach DirectX-8.1-Standard sowie einen AGP-8X-Slot, wenn doch einmal ein Spielchen gewagt werden soll. Kurzum: Zum Zocken taugen die Systeme mit Sicherheit nicht, alles andere haken wir auf unserer Liste als vorhanden ab.


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