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Fakten & Zahlen: Entwicklung der Rechenleistung

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18:00 - 03/11/2005 von Die Redaktion

Geradezu dramatisch verlief die Entwicklung bei den Prozessoren von 1993 bis Ende 2005: Die Taktrate stieg von 60 MHz (Pentium 60) auf 3800 MHz (Pentium 4 670) - das ist immerhin das 63-fache oder 6300 Prozent. Gleichzeitig veränderte sich der Arbeitsspeicher, der heute bei einem Standard-PC der Kapazität entspricht, die die leistungsfähigsten Festplatten im Jahr 1993 hatten. Allerdings schlägt sich die Steigerung von Taktrate und Arbeitsspeicher nicht proportional in der Erhöhung der Rechenperformance nieder, da gleichzeitig der Verwaltungsaufwand ansteigt. Dennoch sind die Leistungsdaten heutiger Prozessoren nicht von Pappe:

Während das MP3-Encoding einer Audio-CD im Jahre 1995 etwa 5 Stunden dauerte, lässt sich die gleiche Aufgabe heute in weniger als 5 Minuten erledigen.

Noch ein Vergleich gefällig? Per Netzwerk konnten (10 MBit/s, halb-duplex, effektiv nur 5 MBit/s) Mitte der Neunziger die Daten mit maximal 10 MBit/s transportiert werden, während es heute drahtlos fast 54 MBit/s sind - im drahtgebundenen Netzwerk sogar 1 GBit/s! Oder aus einer anderen Perspektive: Heute ist die Datentransferrate per Netzwerk zwischen zwei PCs höher als noch vor 10 Jahren intern in PCs verarbeitet werden konnten. Der Speicher im Pentium 60 konnte maximal 40 MB/s übertragen, während per Gigabit-Netzwerk sich heute 120 MB/s übertragen lassen.

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