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Bestens organisiert: 13 PDAs im Test
1 - Einleitung

Palms sind dröge Arbeitstiere, Pocket PCs (PPCs) Funktions-überladene Multimedia-Spielzeuge - diese simple Einteilung der PDA-Welt ist längst passé. Denn wie die Sony Cliés zeigen, können auch Palm-OS-PDAs mit Multimedia-Funktionen wie MP3-Wiedergabe, Digital-Kamera und hoch auflösenden Displays aufwarten. So steht der Palm- PDA-Testsieger, der Sony Clié PEG-NX70V, den Pocket PCs in Sachen Multimedia nichts nach. Gleichzeitig vernachlässigt der Clié aber nicht die klassischen Palm-Tugenden - einfache Bedienung und umfassende PDA-Features.
Nach wie vor stellen Pocket PCs die höheren Anforderungen an die Hardware und sind somit auch nicht in Preisbrecher-Klassen von 100 Euro wie der Palm Zire anzutreffen. Mit Erscheinen der ersten OEM-Geräte wie den Modellen Yakumo Alpha und Delta sinken aber auch im Pocket-PC-Umfeld die Preise. So ist der ordentlich ausgestattete Yakumo Delta bereits für 350 Euro im Handel zu haben und erschließt den Markt somit auch für weniger betuchte Pocket-PC-Interessenten. Noch vor einem Jahr war der Eintritt in die Pocket-PC-Welt nicht für unter 700 Euro zu bekommen.
Gemeinsame Hardware-Basis, trotzdem unterschiedlich
Günstige Geräte wie der Yakumo Delta können auf Grund der niedrigen Herstellungskosten aber nicht mit High-Tech-PDAs wie dem Ipaq H5450 mithalten. Der Pocket-PC-Testsieger hat alle Funktionen, die im PDA-Sektor machbar sind: WLAN- und Bluetooth-Modul, Fingerabdruck-Scanner zur sicheren Anmeldung, lichtstarkes 3,8-Zoll-Display und 400-MHz-Xscale-CPU lassen kaum noch einen Wunsch offen. Entsprechend hoch ist der Preis: 820 Euro sind für den Spitzen-PDA zu berappen.
Abgesehen von Ausstattungs-Besonderheiten wie Bluetooth und WLAN gibt es wenig Abwechslung im Pocket-PC-Lager: Die Hardware ist größtenteils identisch. Bei allen Geräten kommt Intels Xscale-CPU mit 300 oder 400 MHz zum Einsatz, einzig der Yakumo Delta ist mit 200 MHz getaktet. Dazu kommen 64 MByte Hauptspeicher, TFT-Displays mit 65536 Farben und 240x320 Pixel Auflösung und eine USB-Schnittstelle zur Synchronisation - so sieht die PDA-Einheitskost 2003 aus. Der Grund sind die Design-Guidelines von Microsoft. Hersteller, die das PPC-Betriebssystem einsetzen wollen, müssen TFT-Auflösung und
-Farbtiefe, Anzahl der Funktionstasten, Diktiergerätefunktion und andere Punkte streng nach den Microsoft-Vorgaben umsetzen.- Seite vor Betriebssystem-Wahl
- 1 Einleitung
- 2 Betriebssystem-Wahl
- 3 Testergebnisse im Detail
- 4 Pocket PCs
- 5 Asus Mypal AD600
- 6 Dell Axim X5
- 7 HP Compaq Ipaq H3950/H3970
- 8 HP Compaq Ipaq H5450
- 9 Toshiba e330
- 10 Yakumo PDA Delta
- 11 Palm-OS-PDAs
- 12 Palm Zire m150
- 13 Sony Clié PEG-NX70V
- 14 Sony Clié PEG-T675C
- 15 Praxis: Pocket-PC-Overclocking
- 16 Testverfahren
- 17 Benchmarks
- 18 Benchmarks Pocket PC PDAs
- 19 Palm OS PDAs
- 20 Benchmarks Palm OS PDAs, Fortsetzung
- 21 Wertung
- 22 Empfehlungen der Redaktion
- 23 Ausstattung Pocket PCs
- 24 Ausstattung Pocket PCs, Fortsetzung
- 25 Ausstattung Pocket PCs, Fortsetzung
- 26 Ausstattung PDAs
- 27 Glossar