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Bestens organisiert: 13 PDAs im Test

19:00 - Dienstag, 27. Mai 2003 von Uli Ries
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1 - Einleitung

Längst haben sich die Pocket PCs zur ernsthaften Konkurrenz für Palms gemausert. Dass mit dem PDA-Altmeister und seinen Kollegen aber noch zu rechnen ist, zeigt der Test von dreizehn aktuellen PDAs.
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Palms sind dröge Arbeitstiere, Pocket PCs (PPCs) Funktions-überladene Multimedia-Spielzeuge - diese simple Einteilung der PDA-Welt ist längst passé. Denn wie die Sony Cliés zeigen, können auch Palm-OS-PDAs mit Multimedia-Funktionen wie MP3-Wiedergabe, Digital-Kamera und hoch auflösenden Displays aufwarten. So steht der Palm- PDA-Testsieger, der Sony Clié PEG-NX70V, den Pocket PCs in Sachen Multimedia nichts nach. Gleichzeitig vernachlässigt der Clié aber nicht die klassischen Palm-Tugenden - einfache Bedienung und umfassende PDA-Features.

Nach wie vor stellen Pocket PCs die höheren Anforderungen an die Hardware und sind somit auch nicht in Preisbrecher-Klassen von 100 Euro wie der Palm Zire anzutreffen. Mit Erscheinen der ersten OEM-Geräte wie den Modellen Yakumo Alpha und Delta sinken aber auch im Pocket-PC-Umfeld die Preise. So ist der ordentlich ausgestattete Yakumo Delta bereits für 350 Euro im Handel zu haben und erschließt den Markt somit auch für weniger betuchte Pocket-PC-Interessenten. Noch vor einem Jahr war der Eintritt in die Pocket-PC-Welt nicht für unter 700 Euro zu bekommen.

Gemeinsame Hardware-Basis, trotzdem unterschiedlich

Günstige Geräte wie der Yakumo Delta können auf Grund der niedrigen Herstellungskosten aber nicht mit High-Tech-PDAs wie dem Ipaq H5450 mithalten. Der Pocket-PC-Testsieger hat alle Funktionen, die im PDA-Sektor machbar sind: WLAN- und Bluetooth-Modul, Fingerabdruck-Scanner zur sicheren Anmeldung, lichtstarkes 3,8-Zoll-Display und 400-MHz-Xscale-CPU lassen kaum noch einen Wunsch offen. Entsprechend hoch ist der Preis: 820 Euro sind für den Spitzen-PDA zu berappen.

Abgesehen von Ausstattungs-Besonderheiten wie Bluetooth und WLAN gibt es wenig Abwechslung im Pocket-PC-Lager: Die Hardware ist größtenteils identisch. Bei allen Geräten kommt Intels Xscale-CPU mit 300 oder 400 MHz zum Einsatz, einzig der Yakumo Delta ist mit 200 MHz getaktet. Dazu kommen 64 MByte Hauptspeicher, TFT-Displays mit 65536 Farben und 240x320 Pixel Auflösung und eine USB-Schnittstelle zur Synchronisation - so sieht die PDA-Einheitskost 2003 aus. Der Grund sind die Design-Guidelines von Microsoft. Hersteller, die das PPC-Betriebssystem einsetzen wollen, müssen TFT-Auflösung und

-Farbtiefe, Anzahl der Funktionstasten, Diktiergerätefunktion und andere Punkte streng nach den Microsoft-Vorgaben umsetzen.

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