Bestens organisiert: 13 PDAs im Test
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Einleitung
- 2 – Betriebssystem-Wahl
- 3 – Testergebnisse im Detail
- 4 – Pocket PCs
- 5 – Asus Mypal AD600
- 6 – Dell Axim X5
- 7 – HP Compaq Ipaq H3950/H3970
- 8 – HP Compaq Ipaq H5450
- 9 – Toshiba e330
- 10 – Yakumo PDA Delta
- 11 – Palm-OS-PDAs
- 12 – Palm Zire m150
- 13 – Sony Clié PEG-NX70V
- 14 – Sony Clié PEG-T675C
- 15 – Praxis: Pocket-PC-Overclocking
- 16 – Testverfahren
- 17 – Benchmarks
- 18 – Benchmarks Pocket PC PDAs
- 19 – Palm OS PDAs
- 20 – Benchmarks Palm OS PDAs, Fortsetzung
- 21 – Wertung
- 22 – Empfehlungen der Redaktion
- 23 – Ausstattung Pocket PCs
- 24 – Ausstattung Pocket PCs, Fortsetzung
- 25 – Ausstattung Pocket PCs, Fortsetzung
- 26 – Ausstattung PDAs
- 27 – Glossar

Palms sind dröge Arbeitstiere, Pocket PCs (PPCs) Funktions-überladene Multimedia-Spielzeuge - diese simple Einteilung der PDA-Welt ist längst passé. Denn wie die Sony Cliés zeigen, können auch Palm-OS-PDAs mit Multimedia-Funktionen wie MP3-Wiedergabe, Digital-Kamera und hoch auflösenden Displays aufwarten. So steht der Palm- PDA-Testsieger, der Sony Clié PEG-NX70V, den Pocket PCs in Sachen Multimedia nichts nach. Gleichzeitig vernachlässigt der Clié aber nicht die klassischen Palm-Tugenden - einfache Bedienung und umfassende PDA-Features.
Nach wie vor stellen Pocket PCs die höheren Anforderungen an die Hardware und sind somit auch nicht in Preisbrecher-Klassen von 100 Euro wie der Palm Zire anzutreffen. Mit Erscheinen der ersten OEM-Geräte wie den Modellen Yakumo Alpha und Delta sinken aber auch im Pocket-PC-Umfeld die Preise. So ist der ordentlich ausgestattete Yakumo Delta bereits für 350 Euro im Handel zu haben und erschließt den Markt somit auch für weniger betuchte Pocket-PC-Interessenten. Noch vor einem Jahr war der Eintritt in die Pocket-PC-Welt nicht für unter 700 Euro zu bekommen.
Gemeinsame Hardware-Basis, trotzdem unterschiedlich
Günstige Geräte wie der Yakumo Delta können auf Grund der niedrigen Herstellungskosten aber nicht mit High-Tech-PDAs wie dem Ipaq H5450 mithalten. Der Pocket-PC-Testsieger hat alle Funktionen, die im PDA-Sektor machbar sind: WLAN- und Bluetooth-Modul, Fingerabdruck-Scanner zur sicheren Anmeldung, lichtstarkes 3,8-Zoll-Display und 400-MHz-Xscale-CPU lassen kaum noch einen Wunsch offen. Entsprechend hoch ist der Preis: 820 Euro sind für den Spitzen-PDA zu berappen.
Abgesehen von Ausstattungs-Besonderheiten wie Bluetooth und WLAN gibt es wenig Abwechslung im Pocket-PC-Lager: Die Hardware ist größtenteils identisch. Bei allen Geräten kommt Intels Xscale-CPU mit 300 oder 400 MHz zum Einsatz, einzig der Yakumo Delta ist mit 200 MHz getaktet. Dazu kommen 64 MByte Hauptspeicher, TFT-Displays mit 65536 Farben und 240x320 Pixel Auflösung und eine USB-Schnittstelle zur Synchronisation - so sieht die PDA-Einheitskost 2003 aus. Der Grund sind die Design-Guidelines von Microsoft. Hersteller, die das PPC-Betriebssystem einsetzen wollen, müssen TFT-Auflösung und
-Farbtiefe, Anzahl der Funktionstasten, Diktiergerätefunktion und andere Punkte streng nach den Microsoft-Vorgaben umsetzen.