Als Nächstes wechseln Sie zur Registerkarte Advanced oben auf dem Bildschirm um die fortgeschrittenen Optionen anzeigen zu lassen, welche auf mehrere Untermenüs verteilt sind. Der erste Zweig nennt sich "Advanced BIOS Features".

Müssen wirklich jedes Mal, wenn der Computer eingeschaltet wird, Speicher und Diskettenlaufwerk gründlich geprüft werden? Wenn man hier nicht gerade ein Problem vermutet, sehe ich keinen Grund, warum man ständig das Diagnoseprogramm des BIOS laufen lassen sollte. In diesem Bereich des BIOS können wir die Startzeit des Rechners verkürzen, indem wir bestimmte Funktionen zur Optimierung des Boot-Vorgangs aktivieren oder deaktivieren (z. B. die gerade erwähnten). Hier die empfohlenen Einstellungen:

Boot Virus Detection : Enabled . Manchmal findet sich diese Option auch im Standard oder Main -Abschnitt des BIOS. Bootsektor-Viren sind zwar längst nicht mehr die Hauptbedrohung wie früher, aber diese Funktion schützt den Rechner, falls man von einer infizierten Diskette oder CD-ROM bootet.
CPU Level 1 Cache : Enabled .
CPU Level 2 Cache : Enabled .
Quick Power On Self Test : Enabled . Damit wird der regelmäßige Speicherzähler beim Einschalten des PCs übersprungen. Und falls der Speicher wirklich defekt ist, wird dieser simple Test das wahrscheinlich sowieso nicht feststellen.
First, Second, or Third Boot Device : Hier kann man die Bootreihenfolge einstellen und alle Bootgeräte deaktivieren, von denen man nicht booten möchte.
Boot Other Device : Disabled , sofern man nicht von einem Netzwerk oder einer SCSI-Karte aus booten möchte.
Boot Up Floppy Seek : Disabled . Diese Option verschwendet nur Zeit und macht Krach.
Boot Up NumLock Status : Hier haben Sie die Wahl: Einige Benutzer finden es gut, wenn NumLock auf der Tastatur gleich beim Start von Windows aktiviert ist, während andere diese Funktion lieber deaktivieren.
Gate A20 Option : Fast . Diese Funktion ist seit Windows XP zwar mehr oder weniger überflüssig, aber ich empfehle trotzdem, sie aktiviert zu lassen. Ältere Versionen von Windows und OS/2 sind schneller, wenn dieser Parameter auf Fast gestellt ist. Der einzige Grund, hier Normal anzugeben, wäre die Verwendung von DOS.
Typematic Rate Setting : Disabled . Das können Sie selbst entscheiden. Diese Funktion legt fest, wie lange die Tastatur wartet, wenn man eine Taste gedrückt hält, ehe sie mit der automatischen Wiederholung der Taste anfängt, und wie hoch die Wiederholungsrate ist.
APIC Mode : Enabled . Dies ist der Advanced Programmable Interrupt Controller , der für Multi-Prozessor-Unterstützung, mehr Interrupts (IRQs) sowie schnellere Interrupt-Verarbeitung verantwortlich ist.
OS/2 Onboard Memory > 64M : Disabled . Diese Einstellung ist nur für Benutzer von Bedeutung, welche das inzwischen veraltete Betriebssystem OS/2 von IBM nutzen.
Full Screen LOGO Show : Nach Belieben. Wenn diese Option aktiviert ist, werden Speicherzähler und POST (Power-On Self-Test) hinter einem grafischen Logo "versteckt". Wenn man z. B. einen Rechner von Gateway anschaltet, sieht man den Schriftzug GATEWAY in großen Lettern über den gesamten Bildschirm. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird die "normale" Startsequenz auf dem Bildschirm angezeigt wie bei den meisten Computern, ehe das Betriebssystem geladen wird. Einige Benutzer bevorzugen es, den POST-Bildschirm zu verbergen, andere sehen ihn lieber immer.
POST Complete Report : Wie Sie wünschen. Diese Option zeigt das Ergebnis des POST an, wenn sie aktiviert wurde.
Speech POST Reporter : Ganz nach Belieben. Mit dieser Einstellung gibt der PC beim Booten über eventuell vorhandene Lautsprecher den Status des POST aus. Die Sprachqualität reicht dabei zwar längst nicht an Raumschiff Enterprise heran, aber einige Benutzer finden es trotzdem cool.
