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Integrierte Peripheriegeräte (Forts.)

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19:00 - 20/10/2005 von Carey Holzman

Onboard 1394 Device (FireWire) : Diese Option aktiviert bzw. deaktiviert die integrierte FireWire-Schnittstelle (IEEE 1394) des PCs. Falls das Gerät über keine FireWire-Geräte verfügt oder der FireWire-Anschluss nicht mit dem Mainboard verbunden ist, sollte man dieses Gerät deaktivieren, um wertvolle Ressourcen freizugeben.

Floppy Disk Access Controller : Die meisten heutigen PCs haben gar keine Diskettenlaufwerke mehr. Falls dies auch auf Ihren PC zutrifft oder Sie das Diskettenlaufwerk sowieso nie benutzen, können Sie es hier deaktivieren. Hinweis: Falls ein Diskettenlaufwerk vorhanden ist und man es hier deaktiviert, wird es erst wieder funktionieren, wenn es im BIOS wieder reaktiviert wurde.

Onboard Serial Port 1 : Die meisten Benutzer verwenden keine seriellen Anschlüsse mehr für externe Peripheriegeräte, da die meisten inzwischen einen USB-Anschluss mitbringen. Falls Sie die seriellen Anschlüsse nicht benutzen, sollten Sie sie deaktivieren und so Ressourcen freigeben. Wenn Sie hingegen diesen seriellen Anschluss verwenden, sollte diese Option auf 3F8/IRQ4 eingestellt werden.

Onboard Serial Port 2 : Wie gerade beschrieben, sofern der Anschluss nicht benötigt wird. Ansonsten sollte man hier 2F8/IRQ3 einstellen.

UART2 Use As : Ein UART (Universal Asynchronous Receiver/Transmitter) ist ein Chip, der Daten seriell empfangen und übertragen kann. Jeder serielle Anschluss benutzt einen solchen, obwohl es sein kann, dass mehrere davon auf einem Chip integriert sind. Viele Mainboards bieten statt des seriellen Anschlusses Nr. 2 einen Infrarotanschluss an und hier kommt diese Option ins Spiel. Hierzu muss der - üblicherweise nur separat erhältliche - Infrarotadapter auf dem Mainboard installiert sein, um die Infrarotfunktion nutzen zu können.

Onboard Parallel Port : Diese Option ermöglicht Einstellungen für den Parallelanschluss, den man hier auch komplett deaktivieren kann. Falls Sie an den Parallelanschluss sowieso kein Gerät angeschlossen haben, kann man so wertvolle Systemressourcen freigeben. Aber wenn Sie den Parallelanschluss benutzen, empfehle ich die Einstellung auf 378/IRQ7 .

Parallel Port Mode : Falls Sie den Parallelanschluss deaktiviert haben, ist diese Option für Sie nicht von Bedeutung. Wenn der Parallelanschluss allerdings aktiviert ist, sollten Sie ihn so konfigurieren, dass er im EPP-(Enhanced Parallel Port) oder ECP-Modus läuft (Enhanced Capabilities Port). Der EPP-Modus empfiehlt sich, wenn an den Rechner nur ein Gerät am Parallelanschluss angeschlossen ist, z. B. ein Drucker. Wählen Sie ECP, falls mehrere Geräte hintereinander am selben Parallelanschluss hängen, z. B. ein externes Zip-Laufwerk, ein Scanner, ein Printer oder ein Bandlaufwerk. Um diese Einstellungen optimal nutzen zu können, sollten Sie darauf achten, dass Sie IEEE-1284-konforme Parallelkabel verwenden.

ECP DMA Select : Wenn Sie oben ECP oder EPP plus ECP als Modus für den Parallelanschluss gewählt haben, steht Ihnen auch diese Option zur Verfügung. Damit können Sie auswählen, welchen DMA-Kanal (Direct Memory Access) Sie benutzen wollen. Ich empfehle die Standardeinstellung 3.

Onboard Game Port : Wenn Ihr System über eine Soundkarte verfügt oder wenn Sie weder MIDI-Geräte noch veraltete Joysticks verwenden, dann sollten Sie diese Funktion deaktivieren, um Ressourcen freizugeben. Sollten Sie den integrierten Game-Port allerdings benutzen, empfehle ich die Defaulteinstellung von 201.

Onboard MIDI I/O : MIDI (Musical Instrument Digital Interface) ist der Standard, mit dessen Hilfe Musikinstrumente, Computerhardware und software miteinander kommunizieren. Wenn Sie Ihren Computer nicht zum Erzeugen oder Abspielen von MIDI-Musik benutzen, können Sie dieses Gerät ruhig deaktivieren. Ansonsten empfehle ich die Defaulteinstellung von 330.

Onboard MIDI IRQ : Dasselbe wie eben. Falls die Funktion aktiviert ist, empfehle ich die Defaulteinstellung von 10.

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