Partner
Wir übertakten das Board mit 153 MHz FSB. Wie erwartet lässt sich das System nur dann bei diesem Tempo betreiben, wenn man PC133-Speicher verwendet, der sich bei 133 MHz mit CL2 betreiben lässt. Ab 150 MHz waren wir gezwungen, das Timing auf CL3 zu reduzieren, um ein stabileres System zu erhalten. Trotzdem stürzte das System mehrmals ab. Erst der Schritt zu 148 MHz Systemtakt machte den Rechner dann wirklich stabil.
Als nächstes verwendeten wir drei verschiedene SDRAM-Module. Eines unserer Crucial/Micron, eines von Memory Solution und ein drittes von Viking Components. Alle drei entsprechen dem PC133-Standard, jedoch ist nur das Crucial-Modul CL2-tauglich.
Mit dieser Mischbestückung lief unser Testsystem zwar hoch, jedoch mussten wir neben der CAS Latency auch den RAS-to-CAS-Wert auf 3 Takte reduzieren. Anschließend lief der Rechner zu unserer Zufriedenheit.
Last but not least muteten wir dem Board eine Vollbestückung mit PCI-Komponenten zu. Dazu gehörten ein älterer Adaptec 2940UW, eine 3COM 905TX PCI-Netzwerkkarte, eine Creative Sound Blaster PCI 128, eine Hauppauge WinTV/Radio sowie eine Fritz! ISDN-Karte von AVM. Jede dieser Karte verlangt nach einem Interrupt, die vom BIOS und dem Betriebbsystem zugewiesen werden müssen.
Diesmal mussten wir glücklicherweise nicht Hand anlegen. Sehr erfreulich, denn die Konfiguration eines Rechners kann bei IRQ-Problemen schnell zu einer Zerreißprobe für die Nerven werden. Das schlimmste Szenario tritt ein, wenn Ihnen das BIOS nicht die Möglichkeit gibt, Einfluss auf die IRQ-Vergabe zu nehmen und mindestens eine Steckkarte einen eigenen (!) IRQ benötigt (etwa ältere Promise IDE-Controller).
