Die Bluetooth-Elektronik besteht aus zwei Grundbaugruppen - dem Basisband- und Hochfrequenz-Controller und dem eigentlichen Sender (der oft schlicht Radio genannt wird). Der Basisband-Controller steuert die gesamte Kommunikation, die wie üblich aus einer Kombination von Circut- und Packet-Switching-Techniken besteht. Er generiert also verschiedene Datenpakete, die er auf verschiedene Zeitschlitze verteilt.

Die drei Bluetooth-Funktionsblöcke passen mittlerweile locker auf eine Fingerkuppe.
Jedes Bluetooth-Gerät arbeitet wahlweise als Master oder als Slave: Master sind dadurch gekennzeichnet, dass sie den Kommunikationsaufbau initiieren. So entstehen Pico- und Scatter-Netze (siehe unten). Die Partner der Master sind zwangsläufig Slaves, wobei es zulässig ist, dass ein und dasselbe Gerät in einem Pico-Netz als Master und in einem anderen als Slave arbeitet, wobei die Zahl der Pico-Netze nicht auf zwei beschränkt ist.
Datenübertragung
Prinzipiell unterstützt das Bluetooth-Protokoll wahlweise einen synchronen Datenkanal, sowie bis zu drei synchrone Sprachkanäle oder einen Kanal, der gleichzeitig asynchrone Daten und synchrone Sprachübertragung zulässt. Insgesamt bietet Bluetooth der aktuellen Version 1.1 eine Bruttodatenrate von 1 MBit/s.
Immer noch geplant ist eine Erweiterung auf 2 MBit/s oder sogar 12 MBit/s. Bluetooth-Pakete können bis zu 2745 Byte Nutzlast transportieren.
