Conceptronics Earthbridge Bluetooth Headset

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19:00 - 25/10/2004 von Achim B.C. Karpf

Kleiner und leichter geht es wohl nicht - das Earthbridge-Headset fällt so winzig aus, dass es fast im Ohr verschwindet. Ein Bügel verhindert das Herabfallen, erweist sich aber beim Aufsetzen als nicht ganz so praktisch. Erst mit Übung und etwas Empirie - eine Beschreibung dieser Einstellungen fehlt - klemmt sich das Headset wahlweise am rechten oder linken Ohr fest, wobei es durchaus Tragekomfort bietet.

Zum Aufladen muss ist das Ladegerät über einen Adapter direkt an das Headset anzuschließen - wozu zunächst eine kleine Gummilasche am Earthbridge zu entfernen ist. Um das kleine "Etwas" nicht zu verlieren respektive staubgeschützt zu verwahren, liefert Conceptronic ein Umhängeband für den Hals oder einen kleinen samtenen Beutel mit.

Conceptronic entsandte mit der Earbridge das kleinste und leichteste Bluetooth-Headset in den Test: Die Miniaturisierung geht zu Lasten der Betriebsdauer.

Das vollständige Laden der Lithium-Polymer-Akkus erfolgt in nur 90 Minuten und liegt damit knapp unter der Laufzeit von rund zwei Stunden. Der Tiefschlaf-Modus verlängert die Standby-Zeit beträchtlich, wobei wir aus die Dauer aus Zeitgründen nicht messen konnten - diesen Wert werden wir nachtragen. Was die drahtlos überbrückbare Entfernung anbelangt, liegt das Conceptronics Earthbridge Bluetooth Headset mit knapp neun Meter im Klassendurchschnitt.

Optimal gelingt der Earthbridge die Anbindung an den PC respektive an das Handy. Sie erkennen das Headset sofort und stellen nach Eingabe der PIN anstandslos die Verbindung her. Selbst die Erkennung nach dem Laden oder Abschalten - früher ein gravierendes Problem - meisterte das Earthlink problemlos.

Fazit

Das Earthlink Bluetooth Headset von Conceptronic stellt den leichtesten und kleinsten Ohrwurm im Testfeld dar. Dazu kommen ein unvergleichlich niedriger Preis und das attraktive Design. Abstriche sind bei den Sprech- und Bereitschafts-Zeiten anzusetzen - in Folge der geringen Abmessungen und des niedrigen Gewichts konnte Conceptronic keinen allzu kapazitätsstarken Akku einbauen.

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