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FlexRay soll die erhöhten Anforderungen zukünftiger Vernetzung im Fahrzeug erfüllen, insbesondere eine höhere Bandbreite bei der Datenübertragung, Echtzeit-Fähigkeit und Ausfallsicherheit bieten. Beim neuen BMW X5 stand jedoch hauptsächlich die höhere Bandbreite im Mittelpunkt. Allerdings ist in die FlexRay-Entwicklung auch das von BMW selbst entwickelte ByteFlight-Protokoll eingegangen. Byteflight findet sich im FlexRay-Protokoll als dynamischer Bereich wieder. ByteFlight wurde von BMW vor allem für den Einsatz in passiven Sicherheitssystemen, wie beispielsweise fürs Airbags, entwickelt und basiert auf optischer Datenübertragung. Schon im Jahre 2001 debütierte das Bussystem im BMW 7er (E65), zu einer weiteren Verbreitung ist es jedoch nicht gekommen, da BMW-intern FlexRay der Vorzug gegeben wurde. Um auch die Anforderungen aktiver Sicherheitssysteme zu erfüllen, wurde FlexRay vor allem in Bezug auf zeitlichen Determinismus und Fehlertoleranz weiter entwickelt.
Zum Hintergrund: Byteflight ist ein von BMW in Zusammenarbeit mit Motorola, Elmos und Infineon entwickeltes Bussystem für sicherheitskritische Anwendungen im Fahrzeug-Bereich. Obwohl das Byteflight-Bussystem heute noch in 7er, 6er und 5er Verwendung findet, wird es wohl bald á la X5 von FlexRay abgelöst werden. Byteflight hat ebenfalls wie FlexRay eine maximale Datenrate von 10 MBit/s und benutzt als Übertragungsmedium optische Polymerfasern. Byteflight ist ein Netzwerk in Sterntopologie mit einem intelligenten Sternkoppler. Neben der erwähnten Fahrzeugtechnik kann Byteflight in allen Echtzeitanwendungen mit extrem kurzen Latenzzeiten und hohem Datendurchsatz eingesetzt werden.
Wie der CAN-Bus, arbeitet Byteflight auch mit einem nachrichtenorientierten Übertragungsprozess: Alle Nachrichten werden sämtlichen Stationen zur Verfügung gestellt. Die Datenpakete ähneln den CAN-Datenpaketen, die maximale Länge des Datensatzes beträgt 12 Byte.
