Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weitere...
Alle Weitere... Tests

Newsletters


Ähnliche Themen
  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Der Mensch interessiert sich für Interaktion mit Menschen

Seite zurück Seite vor
18:00 - 08/11/2002 von David Hodgson

Computerspiele zwischen Computern sind uninteressant. Es gibt keine Dramatik, die ja den eigentlichen Unterhaltungswert ausmacht. Sogar die großen Animationsfilme wie "Die Monster AG" oder "Shrek" sind nur deshalb so gut, weil große Schauspieler den Figuren ihre Stimmen geliehen haben und die Computeranimation in den Händen hervorragender Künstler lag.

Quelle: USA Today.

Die Linux-Serverfarmen und Silicon Graphics-Workstations spielen im Vergleich zu den Schauspielern, Künstlern und dem Regisseur nur eine Nebenrolle. Wer diese Filme ansieht, sieht großen Komikern beim Schauspielern und großen Künstlern beim Zeichnen zu. Ohne John Goodman, Billy Crystal oder Mike Meyers (beziehungsweise die jeweiligen Synchronsprecher) wären diese Filme so langweilig wie "Final Fantasy", dem auf dem gleichnamigen Spiel von Square basierenden Animations-Flop des letzten Jahres.

Das ist ein Grund, warum man von Online-Spielen so viel erwartet. Vor allem wenn diese Online-Spiele auf benutzerfreundlichen Konsolen ausgeführt werden, von denen bereits viele mit bisher ungenutzten Ethernet-Ports in unseren Wohnzimmern stehen.

Die Online-Spielebranche sieht sich an der Schwelle zu einer großen Zukunft. Denn zusammen mit der immer besseren Computerumgebung durch optimierte Grafik und Sound von rührigen Halbleiterfirmen wie ATI, NVIDIA und Intel, bringt man den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes "ins Spiel", bei den bekannten Ballerspielen genauso, wie bei den zahmeren Versionen wie "Everquest" oder "Ultima".

Anstatt gegen die Maschine zu spielen, können wir jetzt über die Maschine mit ähnlich interessierten Gegnern spielen. Unabhängig davon, wo sie sich befinden oder wie spät es ist. Das alles geht viel schneller als per Post. Man kann sogar miteinander reden, und alles wird um Welten interessanter als das altbekannte Windows-Solitär.

Wir glauben, dass Online-Konsolenspiele wirklich eine große Zukunft haben und auch sehr viel lukrativer für die Geschäftswelt werden, allein durch den grundlegenden Unterschied zwischen dem Spielen auf Konsolen und auf dem PC und wegen der Spiele selbst. Ein PC im Büro oder in einer Abstellkammer, vor dem der Spieler nah am Bildschirm sitzt und das Geschehen über die Tastatur bedient, eignet sich nicht für mehrere Spieler in einem größeren Raum. Eine Konsole hingegen wird in der Regel im Wohnzimmer aufgestellt und an den Fernseher angeschlossen, beim Spielen sitzt man bequem auf dem Sofa und spielt mit viel größerer Wahrscheinlichkeit gegeneinander. Wegen der geschlossenen Konstruktion der Konsole (die einzige Open-Source-Ausnahme "Idrema" ist inzwischen nicht mehr erhältlich) haben die Spieleveranstalter die absolute Kontrolle über ihre Teilnehmer. In der PC-Welt kann man "Counterstrike" online spielen, ohne irgend etwas dafür bezahlen zu müssen. Aber Voraussetzung für "Counterstrike" ist trotzdem "Halflife", das man bei Valve erstehen muss.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen