Die technischen Details sind im Grunde bei beiden Prozessoren gleich. Auch der Celeron unterstützt sämtliche Features, die Intel beim Pentium 4 anpreist.
| Celeron (Willamette-128) | Pentium4 (Willamette) | Pentium4 (Northwood) | |
|---|---|---|---|
| Taktraten | 1.7 , 1.8 GHz | 1.4 - 2.0 GHz | 1.6 - 2.53 GHz |
| physikalische FSB-Taktrate | 100 MHz quad-pumped | 100 MHz quad-pumped | 100 oder 133 MHz quad-pumped |
| Vermarktung der FSB-Taktrate als | "400 MHz" | "400 MHz" | "400 oder 533 MHz" |
| L2-Cache | 128 kB | 256 kB | 512 kB |
| L2-Cache-Takt | Voller Prozessortakt | ||
| Kern-Spannung | 1.75 V | 1.75 V | 1.5 V |
| Prozess | 0,18 µm | 0,18 µm | 0,13 µm |
| Sockel | mPGA478 | ||
| Multimedia-Erweiterungen | MMX, SSE, SSE2 | ||
| Chipsätze | Intel 845, 845D, 845E, 850, 850EVIA P4X266A, P4X333, P4X400SiS 645, 648ALi Aladdin P4 | ||
Die Gründe für den Umstieg auf die P4-Architektur beim Celeron sind offensichtlich. Der Low-Cost-Prozessor genießt nun alle Vorteile, die bislang dem P4 vorbehalten waren. Dazu gehören die Wahl zwischen SDRAM-, DDR SDRAM- oder RDRAM-Speicher, eine hohe Anzahl von Chipsätzen und damit verbundene an Motherboards sowie alle architektonischen Features des Pentium 4. Ferner klingen die hohen Taktraten subjektiv recht hoch. Dies wirkt sich verkaufsfördernd aus.
Wir möchten an dieser Stelle noch einmal erwähnen, dass sich die Leistung moderner Prozessoren nicht allein durch die Taktrate bestimmen lässt. So bieten etwa die Prozessoren von AMD bei gleichem Takt deutlich mehr Performance als die Pentium-4-Familie von Intel. Beispielsweise arbeitet ein Pentium 4 bei 2 GHz in etwa genauso schnell wie ein Athlon XP bei 1,6 GHz (2000+). Unterschiede ergeben sich von Fall zu Fall je nach Anwendung. Ähnlich verhält es sich beim Vergleich zwischen Celeron und Pentium 4.
