
Die Firma Azza ist in Deutschland noch recht unbekannt. Im Test zeigte die Platine keine überragenden Eigenschaften und ist durchschnittlich ausgestattet.
Die taiwanesische Firma Azza ist in Deutschland noch eher unbekannt. Äußerlich fällt die Verpackung der Platine durch ihre farbenfrohe Gestaltung auf. Bei der Platine selbst kommen noch sehr viele kleine SMD-Bauteile (besonders viele Widerstände) zum Einsatz, die bei keinem der übrigen Kandidaten zu finden sind. Das Handbuch ist viel zu knapp gehalten und es fehlen konkrete Hinweise für alle Einstellungen im Bios. Das Azza ist in zwei Versionen erhältlich: Einmal als 815TX, welches mit zwei USB-Anschlüssen ausgestattet ist, und als 815TX5, das vier USB-Ports besitzt. Beim Speichertakt zeigt sich die Platine weniger variabel: Nur im Zusammenspiel mit einem Front Side Bus von 133 MHz lässt sich der Speichertakt ebenfalls mit 133 MHz betreiben. Wird ein FSB-Takt von 66 MHz verwendet (für beispielsweise alle Celeron-Typen), so beträgt der Speichertakt automatisch 100 MHz. Aufgrund ihrer begrenzten Einstellmöglichkeiten beim FSB- und Speichertakt ist die Platine weniger für Freunde des Overclockings geeignet. Ein Option zur schrittweisen Erhöhung der CPU-Core-Spannung fehlt ebenfalls, wobei das Board lediglich eine Funktion bietet, die Spannung um 0,05 Volt statisch anzuheben. Bei den Benchmark-Tests landet das Azza auf einem der hinteren Plätze. Die Unterschiede in der Performance zu den Spitzenkandidaten dieses Tests sind eindeutig im Layout dieser Platine zu begründen.
