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Ältere Semester kennen die Marke Commodore noch vom C64
Erstauen, Kopfzerbrechen, Skepsis - was geschieht gerade mit der ehemals toten Marke Commodore? In den 80zigern kannte jedes Kind den VC20, C64 und AMIGA. Das waren die Flaggschiffe, die Computergeschichte schrieben. 1994 ging ging das Unternehmen mangels Nachfrage in die Insolvenz. Heute ist die Marke Commodore wieder da und scheint mächtig Geld zu haben, denn kaum ein anderer Hersteller kann sich auf der CeBIT gleich zwei große Stände samt hübschen Hostessen leisten. Recherchiert man einmal genauer, stellt man fest, dass die Namensrechte ab März 2005 auf die Firma Yeahronimo Media übergegangen sind. Das Konzept des Auftritts kann kaum einer verstehen, denn eigentlich hat Commodore nur zwei einfache Produkte zu bieten: den "Gravel in Pocket" und den "Gravel in Home". Ersterer ist ein kleiner tragbarer Audio und Video Player im Stile des Apple iPod, letzterer ein Home Entertainment Center mit interner Festplatte. Versorgt werden diese zwei Geräte über das sogenannte CommodoreWorld Media Environment - ähnlich dem Apple iTunes. Während man diese Produkte auf dem Ständen kaum wahrnimmt, bekommen ganz andere Dinge die Aufmerksamkeit. Zum einen schwelgt Commodore in der Vergangenheit und zeigt die Computer-Veteranen C64 und Co in Schaukästen, zum anderen entdeckt man viele bunte Computergehäuse oder einen echten Rennautosimulator. Wer sich so etwas leisten kann, muss eine gut gefüllte Kriegskasse besitzen. Doch diese ist lange nicht entscheidend für den Unternehmenserfolg - das bewies bereits die geplatzte Dot-Com-Blase.
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Der C64 - auch liebevoll "Brotkasten" genannt

Eine Datasette diente damals als Speichermedium

Der C64-II mit einem Floppy-Laufwerk, das rund 160 kByte Daten (pro Seite) speichern konnte
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