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4G Systems WLAN Cube mit UMTS/GPRS

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18:00 - 15/03/2005 von Arno Kral

Wireless Meshing ist in, also die drahtlose Vernetzung von Access Points, etwa in Bereichen, in denen mehrere dieser drahtlosen Knoten zu einem flächendeckenden Netz verknüpft werden sollen, in denen aber eine Verkabelung für das Distribution System nicht in Frage kommt. Die Firma 4G Systeme mit Sitz in Hamburg bietet als Lösung für solche Anforderungen den 4G Access Cube an, in dem ein Linux-System echte Routing-Funktionen zum Vermaschen bereitstellt. Jeder Cube ist sind mit einer Debian-Linux-Distruibution, einer 400 MHz CPU, 64 MByte RAM und 32 MByte Flash-Speicher (davon die Hälfte für kundenspezifische Anwendungen) ausgestattet.

Neu ist die Vermaschung der 4G WLAN Cubes mit UMTS/GPRS als Wireless Distribution System.

Da die Cubes nicht über das WDS (Wireless Distribution System) untereinander vernetzt sind, sondern mit echten Routing-Funktionen, lassen sich mit den 4G Cubes flächendeckende WLAN-Systeme aufbauen. Da sich ein Cube mit zwei WLAN-Karten ausstatten lässt, kann zur Vermaschung WLAN-A zum Einsatz kommen, was den Durchsatz beträchtlich erhöht. Kosten: Mit zwei WLAN-Karten ca. 500 €, mit einer WLAN-Karte ca. 440 €.

Der VFL Osnabrück vernetzt in seinem Fußballstadion die drahtlosen Bar-Code-Reader des Zugangskontroll- und Ticketing-Systems mit 4G-WLAN-Cubes und spart sich so die Kosten für eine Kabelinfrastruktur.

Mobile WLAN-Meshpoints - hier ein selbst fahrender Prototyp von 4G Systems - könnten bald an Orten die Kommunikationsinfrastruktur wiederaufbauen helfen, wo Katastrophen wie der Tsunami vom 28. Dezember 2004 nur Zerstörung hinterlassen haben.

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