Nur weil ein Board den X58 Chipsatz trägt, ist es nicht automatisch SLI-kompatibel. Damit ein Board sich SLI-kompatibel nennen darf, muss es erst von Nvidia zertifiziert werden. Dieser Vorgang beinhaltet Tests, die Stabilität, Stromverbrauch, Kompatibilität und das Layout überprüfen. Erfüllt ein Kandidat diese vier Kriterien nach Nvidias Vorstellungen, kann er prinzipiell eine SLI-Lizenz bekommen.
Es ist nicht bekannt, wie hoch die Lizenzgebühr ist, die Nvidia verlangt. Es dürfte aber so sein, dass die Mainboardhersteller den Preis an ihre Endkunden weitergeben. Bedenkt man andererseits, dass X58 Boards preislich ohnehin schon bei 240 Euro anfangen, dürfte der Aufpreis für SLI verglichen mit einem nicht-SLI Board vergleichsweise gering ausfallen.
Laut Nvidia ist der Validierungsprozess für den X58 Chipsatz recht umfangreich. Hauptplatinen werden mit zwei-, drei- und vier-Karten Konfigurationen sowie einigen Geräten von Drittherstellern getestet. So müssen die Boards Testläufe mit den jeweils 15 aktuell beliebtesten Spieletiteln, den 15 meist genutzten Benchmarks, diversen PhysX Titeln und einer Vielzahl von Video- und Grafik-Leistungstests über sich ergehen lassen. Auch die mechanischen Spezifikationen eines jeden Prüflings werden untersucht. Zuletzt folgen ein Stresstest sowie die PCI-Express Prüfung.
Vermutlich sieht AMDs Validierungsprozess für CrossFireX Boards nicht viel anders aus. Erwähnenswert ist es nur deshalb, weil Nvidia erst seit kurzem SLI Lizenzen vergibt, während CrossFire schon seit längerem auf Boards mit Intel Chipsätzen verfügbar ist. Ist SLI also eines der Ausstattungsmerkmale, das auf der Wunschliste für das neue X58 Board steht, sollte man sich vergewissern, dass das Board der Wahl dieses Feature auch unterstützt. Intels eigenes DX58SO beispielsweise unterstützt kein SLI. Darauf angesprochen antwortete Intel, man habe für die Zertifizierung bislang keine Bedingungen gefunden, die für beide Seiten akzeptabel seien.
Wie viele Steckplätze dürfen‘s denn sein?
Insgesamt können die Boardhersteller auf ihren Platinen theoretisch sechs verschiedene SLI Konfigurationen anbieten . Vier davon kann man als „nativ“ bezeichnen, da sie nur auf den X58 Chipsatz mit seinen beiden x16 PCI-Express Links aufbauen. Die letzten beiden nutzen zusätzlich noch Nvidias nForce 200 Chip.
Die einfachste Variante nutzt zwei x16 Slots, die auch elektrisch mit x16 beschaltet sind. Damit ist dann derzeit aber auch bei zwei GeForce GTX 280 Karten das Ende der Fahnenstange erreicht. Sicherlich ist das nicht gerade eine lahme Konfiguration, doch wollen die meisten Boards für Enthusiasten mehr bieten. Nebenbei sei noch angemerkt, dass eine solche von Nvidia „native Dual-Slot-Lösung“ genannte Variante natürlich auch zwei Radeon HD 4870 X2 Karten unterstützt. Damit ist man auch hier nicht wirklich eingeschränkt.
Bislang haben wir zwar noch keine Boards gesehen, die diese Variante nutzen, aber laut Nvidia ist auch eine Vier-Slot-Version denkbar, bei der die beiden x16 Links jeweils in zwei x8 Verbindungen aufgeteilt werden. Damit könnte man drei Karten zu einem SLI-Verbund zusammenschalten und eine vierte für PhysX Berechnungen nutzen. Im Test machte allerdings schon das Dreiergespann genug Probleme und kämpfte mit der eigenen Abwärme. Die Lüftersteuerung ist wohl nicht dafür ausgelegt, die Hitze von drei Grafikkarten dieses Kalibers zu bewältigen. Eine vierte Karte dazu zu stecken würde dann schon bedeuten, das Schicksal herauszufordern.
Die fünfte Möglichkeit besteht darin, den X58 mit einem nForce 200 Chip zu koppeln. Dabei behält der X58 einen seiner x16 Links, während der andere zum nForce 200 führt. Dieser stellt nun seinerseits zwei x16 PCIe 2.0 Links bereit. Obwohl auch hier zwei Grafikkarten am selben „echten“ x16 Link hängen, profitiert diese Konfiguration laut Nvidia davon, dass sie Broadcasts und Peer-to-Peer Writes nutzen kann. Angeblich soll diese Variante potentiell bessere Performance bieten, weil die Karten direkt mit einander kommunizieren können. Bislang haben Boardhersteller, mit denen wir über diese Möglichkeit sprachen, wenig enthusiastisch reagiert.
Zuletzt wäre es auch noch denkbar, an jeden der beiden x16 Links einen nForce 200 Chip zu hängen, womit vier PEG Slots verfügbar wären, die theoretisch allen Karten die volle x16 Bandbreite böten. Das wäre aus Nvidias Sicht die beste Wahl, wenn man ein System voll mit Tesla Karten bestücken wollte.
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Warum nicht mit HD4870er mit 1GB getestet wurde steht im Text irgendwo oder?
Der interessanteste Leistungsunterschied zeigt sich bei der einzelnen Radeon HD 4870. Aufgrund ihres geringen Speicherausbaus von 512 MB wundert es kaum, dass ihre Bildwiederholraten im einstelligen Bereich liegen.
Das steht bei Crysis 64bit recht weit unten, an den einzelnen Tests steht HD4870, das verleitet mich dazu zu vermuten, dass dort nur 512MB auf der HD4870 sind. Vielleicht habe ich ja etwas übersehen.
Warum nur Triple SLI?
Quadro geht auch, man braucht nur ein Mainboard mit 4 PCIe Slots die am besten noch je mit vollen 16 Lines angesprochen werden.
Das WARUM steht nirgends, es steht nur, daß die 512er genommen wurde.
Für mich das wichtigste im Test:
Die Optimierungen für SLI/CF sind immernoch nicht durchgängig, es gibt immer wieder Nachteile (Probleme bei der Kühlung, Stromversorgung, Treiber, passende Mainboards, ...) und dort, wo die Karten am besten skalieren, reicht interessanter Weise meistens auch eine einzelne Karte gut aus.
Nunja... wer derartig das Geld für Spiele raushaut...
@Fruechtetee:
Wird das wirklich vom Treiber unterstützt? Mir war das nur bei den X2-Karten bekannt, daß man "vier GPUs" bündeln konnte, aber das waren nur zwei Karten.
Man merkt ihr habt ein neues Lieblingswort: "skalieren" :>
Ich habe noch keine SLI-Brücke für 4 Grafikkarten gesehen. Quad-SLI geht mit der GX2, wobei der 9800 GTX als Einzelkarte doch eine andere Klasse als der GTX 280 ist.
total bekloppt... 4x doppel-gpu pcie karte mit je 1gb speicher für ein paar besch****** spiele zu spielen und von papas kostbarem geld 1kw strom die stunde verbraten. kranke welt. geht an die frische luft spielen...
total bekloppt... 4x doppel-gpu pcie karte mit je 1gb speicher für ein paar besch****** spiele zu spielen und von papas kostbarem geld 1kw strom die stunde verbraten. kranke welt. geht an die frische luft spielen...
Danke das sich jemand mal traut das zu sagen.
@RoterTeufel:
*G* Du hast im grunde richtig gelesen aber nicht im Kopf korrigiert:
Getestet wurden nicht vier Karten gleichzeitig, sondern zwei dual-GPU Karten, was "4-fach CF" entspricht.
Ich weiß auch nicht, warum da etwas von "vier Karten" im Text steht.
alles nur stubenhocker-diskussion hier - roterteufel hht recht
Intel Core i7 Gaming: 4x Crossfire + 3x SLI
die ueberschrift sugeriert mir dass 7 gpus benutzt werden und ati mit nvidia auf einem board paralell laufen.
Das ist wirklich ein Extrem-Test. Mich hätten die Euro/Framerate sehr interssiert. Auch das Abschneiden der bezahlbareren Core I7 920/940 (und wenn durch underclocking erzielt) fände ich persönlich weitaus interessanter.
@LotPings: Darum ging es aber einfach nicht in diesem Test. Wer locker 1000 Euro in Grakas investiert, der wird doch wohl einen schnellen Prozessor kaufen, damit die Grakas ausgereizt werden können.
---
@seb1234: Damit bist Du wohl der einzige, das das glaubt(e).
Weniger interessant. Aber der Mensch war ja von Extremen
immer mehr fasziniert, als vom sinnvollen.
Ich Frage mich immer wieder was man für Bezahlwerbung.... ähh Eure Test so an € kriegt ? Zitat : "Erstmals steht Gamern eine Plattform zur Verfügung, die bezahlbar ist"
Make my Day....
Ich finde es gut, endlich geht Crossfire und SLI auf einer Plattform. Solche Tests sollte man wie die Formel 1 sehen, aufgepimpte Nichtstraßenfahrzeuge, die im Kreis fahren. Wer nicht spielt, wird mit Spielebenchmarks und 3D-Spielegrafikkarten wenig anfangen können.

Der Kostenfaktor sollte bei einem Technologieartikel weniger relevant sein, 3x 8800 Ultra haben auch mal 1650 Euro gekostet und sind nun für 450 Euro bei Ebay zu bekommen.
Das Grafikkarten irgendwann 2 Mrd. Transistoren haben, ist doch jetzt schon absehbar, egal ob man es braucht oder nicht. Immerhin hat eine HD 4670 auch 514 Mio. Transistoren, während die ehemalige Highend-X1950-XTX noch mit 384 Mio. auskommen musste.
Mir fehlt eine Info zum Geräuschpegel und mehr zur Temperatur, 3x GTX 280 lassen sich schlecht kühlen.
@bl4
Was die "bezahlbare Gamerplattform" angeht, kann ich nur zustimmen, bis sich Core i7 + SLI/Crossfire preislich gegen E8400 mit 1x HD 4870/GTX 260 durchsetzt, wird es noch länger dauern, 350 Euro für ein Mainboard - na klar, ist ja Weihnachten
Ich spiele und dennoch sind mir solche Monster egal.

Für den Preis kann man einmal durch Europa kurven! oO
Bei Spielen zählt für mich der der Inhalt.
Da haben Grafikblender und Stories à la Crysis
eh mal so überhaupt keine Chance.
Eine HD4670 reicht für mich dicke und
Ich werde auch in Zukunft keine
dreistelligen Beträge für Grafikkarten ausgeben.
Bevor ich eine neue Grafikkarte kaufe,
stelle ich ein paar Einstellungen herunter.
Erst wenn das Spiel wirklich darunter leidet,
muss eine neue Karte her.
Soweit mein Senf.
Ich hoffe er schmeckt.
Tja, jetzt sollten nur noch Core i7 Boards und CPU's sowie Gaming Grakas und DDR3 erschwinglich werden. Wir sind gerade wieder an einem Punkt, wo man locker Rechner für 2-3000 Euro bauen kann. Vor nem halben Jahr war das kaum möglich und dann auch nur unter massivstem Einsatz von Premium-HighEnd Hardware.
Ich Frage mich immer wieder was man für Bezahlwerbung.... ähh Eure Test so an € kriegt ? Zitat : "Erstmals steht Gamern eine Plattform zur Verfügung, die bezahlbar ist" Make my Day....
Meine Gedanken, bereits geschrieben! Oh Gott ne ...