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Die am stärksten von der dynamischen Kompression während des Masterns betroffenen Instrumente sind offensichtlich die, welche die meisten Übergänge produzieren. Für den Toningenieur ist es wesentlich bequemer, diese zu komprimieren, damit sie besser in den Dynamikbereich der 16-Bit-Digitalisierung passen. Der Crystalizer versucht mithilfe seines DSP zwischen Signalen mit starken Übergängen und gleichmäßigeren Signalen zu unterscheiden und beide entsprechend zu modifizieren. Offensichtlich reicht hier eine pauschale Vergrößerung des Dynamikbereichs nicht aus. Die Algorithmen sind natürlich ein Geheimnis, aber Creative meint, dass ein Teil des Verfahrens in der Frequenzanalyse besteht. Selbstverständlich muss ein Basstrommelschlag anders behandelt werden als das Scheppern eines Beckens.

Vergleich eines Audiosignals vor und nach der Bearbeitung durch den Crystalizer. Ein Anschlag (Übergang), rot eingerahmt, ist nach der Bearbeitung wesentlich energischer. Andererseits kann man auch sehen, dass der blau eingerahmte Teil, wo die Übergänge nicht so ausgeprägt sind, nicht im selben Maße bearbeitet wurde.
Insgesamt liefert der Crystalizer einen Klang mit kräftigeren Bässen, mehr Dynamik in den Mitten sowie klaren Höhen. Das Ergebnis liegt in 24 Bit vor, um den erweiterten Dynamikbereich abbilden zu können. Die Bearbeitung kann auch die Wiedergabe von komprimierten Klängen wie MP3 deutlich verbessern.
