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Die speziell für Spieleprofis ausgelegten Karten von Creative (Fatal1ty FPS und Elite Pro) verwenden einen besonderen Speichertyp, den so genannten X-RAM. Dieser dedizierte Speicher verhindert, dass der Hauptspeicher des Rechners angezapft und der Klang zur Speicherung komprimiert wird. Diese Technik ermöglicht es, Effekte hinzuzufügen, ohne dass die Leistung absinkt. Man kann damit auch Leistung erhöhen, indem man komprimierte Klänge verwendet, die erst im Upstream der Spielaktion dekomprimiert werden. Creative hat seine Tests mit einer modifizierten Version von Unreal Tournament 2004 durchgeführt. Die unten aufgeführte Grafik (Quelle: Creative) vermittelt einen Eindruck der Power von X-RAM - je mehr Stimmen desto mehr Leistung.

All dies ist natürlich zunächst einmal reine Theorie. Es bleibt abzuwarten, was die Spieleentwickler aus dieser neuen Technologie machen. Sobald die ersten optimierten Spiele erhältlich sind, werden wir natürlich darüber berichten.
Die Tests, die mit den üblichen Spielen durchgeführt wurden, ergaben ähnliche Ergebnisse wie unsere Tests der jüngsten Audigy-Karten (Audigy 2 ZS und Audigy 4). Selbstverständlich war die Klangqualität besser, insbesondere beim Hören mit Kopfhörer. Die zusätzlich verfügbaren CPU-Ressourcen brachten allerdings keine elementaren Neuerungen. Zur Überprüfung verglichen wir eine Audigy 2 ZS mit der X-FI bei Battlefield 2 , das bereits optimiert ist, und Doom 3 , für das uns Creative ein Patch bereitstellte. Die Tests wurden an einem Highend-Rechner durchgeführt (AMD Athlon FX51 Prozessor, 1 GB DDR bei 400 MHz, ATI X800 XTPE 3D-Karte). Das beste Ergebnis war eine Verbesserung um 1 bis 2 Bilder pro Sekunde unter Battlefield 2 (1280 x 960, max. Details, hochwertiger Klang, aktivierte EAX-Effekten), die jedoch nur in einigen Spielphasen festzustellen war. Bei Doom 3 (1024 x 768, max. Details) fielen die Verbesserungen auch nur gering aus. Dabei sei am Rande erwähnt, dass die Qualität der Effekte bei den normalen und optimierten Versionen nahezu gleich zu sein schien. Andererseits gibt es als Bonus ohne Leistungsverlust den Crystalizer, CMSS-3D und Surround-Klang mit Kopfhörer dazu. Das ist für den Anfang gar nicht schlecht. Der Klang muss über Open AL programmiert werden, um alle Vorteile der X-Fi voll ausnutzen zu können. Die Optimierung der Treiber und der Programmierung für die Karte steckt eben noch in den Kinderschuhen. Über weitere Fortschritte halten wir Sie wie immer auf dem Laufenden.


Der Prozessorauslastungstest mit Direct 3D lieferte bemerkenswerte Ergebnisse: Die CPU-Belastung lag unter 3,5 %.

Bei den derzeitigen Spielen sollte man im Vergleich zur Audigy 2 in Bezug auf die Geschwindigkeit der Bilder oder eine noch umwerfendere 5.1-Klangausstattung keine großen Vorteile erwarten. Bei guten Lautsprechern kommt der Klang zwar eindeutig besser rüber, dürfte den Hörer aber trotzdem nicht vom Hocker reißen. Beim Hören über Kopfhörer ist der Unterschied dagegen wie einer zwischen Tag und Nacht. Vielleicht wollen Sie von nun an sogar nur noch über Kopfhörer spielen. Das Eintauchen in die Spielwelt ist noch besser als bei einer gut ausgerichteten 5.1-Lautsprecherausrüstung. Man kann also voll in die virtuelle Realität eintauchen, ohne dabei auf den Raumklang von Lautsprechern verzichten zu müssen. Solange noch keine optimierten Spiele erhältlich sind, ist dies der entscheidende Pluspunkt der X-Fi.
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Wäre es jetzt nicht an der Zeit einen Nachtest zu bringen da
1. es mehr Spiele gibt die auf Creative X-Fi optimiert wurden,
2. Stereo, 5.1 und 7.1 meinetwegen auch 2.1 und 3.1 Lautsprechersysteme an Qualität zugenommen haben,
3. die Preise der Karten deutlich nach unten gegangen sind und das, so nehme ich mal einfach an, bei nachgebesserten Karten.
Könnt Ihr langsam mal wieder (nach 3 Jahren
) einen neuen Test machen und auch Soundkarten anderer Hersteller mit einbeziehen?? Ich stehe gerade vor einer Kaufentscheidung...