Wenden wir uns nun einem typischen Gamer-PC der Mittelklasse zu. Zum Einsatz kommt ein (simulierter) Intel Dual Core mit Taktraten zwischen 1,8 und 3,0 GHz. Damit dürfte die Bandbreite zwischen dem Pentium Dual Core E2000 und E6850 abgedeckt sein. Die Dual Core-Serien E8000 , E7000 und E5000 zeigen übrigens bei gleichem Takt ähnliche Ergebnisse, so dass wir mit diesem Versuchsaufbau repräsentativ sind. Außerdem sollte sich der fehlende Cache der kleineren Modelle kaum bemerkbar machen und auch die Vorteile der 45-nm-CPUs gegenüber dem jeweiligen 65 nm Pendant dürften im niedrigen einstelligen Bereich liegen.
AMD-CPUs skalieren ähnlich gut mit steigenden Taktraten. Der im vorigen Abschnitt getestete AMD-Dual Core mit 2,6 GHz ordnet sich leistungsmäßig im Mittel zwischen dem 1,8 GHz- und dem 2,0 GHz Intel Dual-Core ein. Die stark übertaktete Grafikkarte liegt zwischen einer Radeon HD4850 und 4870 und entspricht leistungsmäßig mindestens einer GeForce 9800GTX+. Dies kommt dem heute durchschnittlichen Spiele-PC sehr nahe ("Gamer-PC 1“). Getestet wurde diesmal unter Vista, da wir auch den Vergleich zwischen DirectX9 und DirectX10 ziehen wollten.
Test 1: Durchschnittliche Frameraten im direkten Vergleich zwischen DirectX9 und 10 sowie GPU- und CPU-PhysX
Zunächst interessierten uns die durchschnittlichen Frame-Raten und die Ausreißer nach unten, denn es sind letztendlich die Frame-Raten-Einbrüche, die man subjektiv am störendsten empfindet. Kumuliert wurden hier wieder die Ergebnisse der bereits bekannten Testszenen mit durchaus interessantem Ergebnis. Die Einstellungen wurden auf <mittel> gesetzt, da mit hohen Einstellungen kaum ein sinnvolles Spielen möglich war.
Interessant ist, dass das Shader-Modell 4.0 unter DirectX 10 bei niedrigerem Takt, also schwächeren CPUs, höhere Frame-Raten gestattet als DirectX 9. Bei 2,6 GHz lagen beide fast immer gleichauf, während DirectX 9 danach vom höheren CPU-Takt mehr profitierte als DirectX10. Wir wollten es erst auch nicht glauben, aber ein weiterer Test mit anderen Spielständen verlief analog. Der im Diagramm sichtbare Unterschied zwischen GPU-beschleunigtem PhysX und der CPU-Berechnung fällt in der Praxis nie so deutlich auf, da die meisten Bewegungen im höheren Frame-Raten-Bereich stattfinden und man die eingebauten, optischen PhysX-Leckerbissen erst einmal suchen muss. Intuitiv meidet man beim Spielen nach einer Weile sowieso Stellen, die „nach Geschwindigkeitseinbruch riechen".
Test 2: Maximale Frameraten im direkten Vergleich zwischen DirectX9 und 10 sowie GPU- und CPU-PhysX
Als nächstes folgte die Auswertung der maximalen Frame-Rate. Dabei entsprachen die gemessenen Werte tatsächlich auch unserem subjektiven Empfinden:
Auch hier das gleiche Bild. Schwächere CPUs profitieren offensichtlich mehr von DirectX 10 als stärkere CPUs mit höherem Takt. Diese Ergebnisse zeigen zum einem den Vorteil der Auslagerung der Physikberechnung auf die GPU, andererseits fällt der Unterschied etwas geringer aus, als erwartet - Begründung siehe oben. Die gewählte Auflösung spielt zwar in Punkto Frame-Rate auch eine Rolle, aber es war nie so, dass Szenen, die bei 1280 x 1024 noch flüssig liefen, dann bei 1680x1050 nicht mehr spielbar waren. Die Frame-Raten fallen nur leicht ab, so dass man auch auf einem Monitor mit 20 bis 22 Zoll noch einigermaßen flüssig spielen kann.
Da ATI-Karten leider nicht in den Genuss der PhysX-Hardwareunterstützung kommen fehlen diese Karten fairerweise in der Auswertung, da es das Ergebnis stellenweise zu Ungunsten der ATI-Karten verzerrt hätte. Eine getestete Radeon HD 4870 mit 1 GB lag bei im Test mit CPU-Physik und Shader-Modell 3.0 mit dieser Testkonfiguration ungefähr gleichauf. Spielbar ist dies also auf alle Fälle. Zumal bei der ATI-Karte keinerlei Einbußen mit aktiviertem Anti Aliasing (AA) zu verzeichnen waren. Die getestete GeForce 8800 GTS 512 musste dort trotz extrem erhöhter Taktraten die Segel streichen und verlor knapp 15% an Leistung. Ganz problemlos lief die Radeon HD4870 nicht, aber es gab einen kleinen Trick. Auch dazu später mehr.
Spielbarkeit:
Mit einem Intel Dual-Core ab 2,4 GHz bzw. einem Athlon 64 X2 ab 2,8 GHz Taktfrequenz in Verbindung mit einer Mittelklasse-Grafikkarte im Bereich von 120 Euro oder höher ist Cryostasis einigermaßen flüssig zu spielen, wenn man die Einstellungen nicht zu hoch setzt. Der Vorteil liegt aber auch hier auf Seiten der Nvidia-Karten, denn bedingt durch die GPU-Unterstützung sind die minimalen Frameraten ein wenig höher und das Spiel läuft etwas flüssiger und ansehnlicher. Große Unterschiede zwischen aktivierter und deaktivierter PhysX-Beschleunigung sind aber auch hier nicht festzustellen. Das Spiel unterscheidet sich diesbezüglich erheblich von der Tech-Demo.
Optik:
Es gilt trotz höher eingestellter Settings die gleiche Einschätzung wie bereits bei den niedrigeren Einstellungen und der geringe optische Zugewinn steht dabei in keinem Verhältnis zum Hardwarehunger.
Zwischenbilanz
Im dritten Teil analysieren wir Cryostasis schließlich auf einem High-End-System, geben Tipps für aktuelle Grafikkarten um zum Umgehen von Problemen mit ATI-Hardware sowie zur Konfiguration der PhysX-Einheit.
Haben Sie Cryostasis bereits gespielt? Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit durchschnittlichen Hardware-Komponenten gemacht? Diskutieren Sie mit!
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first.
@first:
Schreist du beim Sex sicher auch.... Na ja, wenn du welchen hättest.
Und was hat das nun mit dem Spiel zu tun?

Lass ihm/ihr doch den Spaß. Es gibt immer wieder Leute, die Mangels RL wenigstens Freude daran haben, ersatzweise einen Thread zu entjungfern. Diese sozialhygienische Funktion ist also durchaus wertvoll
Das Spiel gefällt mir, bleibt nur zu Hoffen das die Russen das vermarktungspotential einer XBOX360 Version erkennen.
THG: Als GamerPC bezeichnet Ihr einen Phenom II?
Core i7, OK, aber doch nicht mein kleiner Phenom II 940 
hehe
Ansonsten: Fürn Kinderzimmer gibs kein PC, zumindest werd ich das nicht machen!
@fruechtetee: Es soll auch Gamer geben, die für ihre CPU nicht 800 Euro ausgeben und mit ihrem Phenom II völlig hinreichende Spieleleistung erhalten...
lol
es soll leute geben (mich) die noch mit nem athlon xp2400 mit 1gb ram und radeon 9800 pro zocken.
aber für cs reicht das ja auch absolut aus.
aber irgendwann kauf ich mir auch was neues...wenn ich geld hab.
@first:Schreist du beim Sex sicher auch.... Na ja, wenn du welchen hättest.
Trotz der Sinnlosigkeit ist er doch leeter als wir alle. Denn er schreib seinen Post um 1337 Uhr
Man kann, ums nochmal auf den Punkt des Fazits zu bringen sagen - man benötigt für dieses Spiel mindestens einen C2D mit 2GHz (alternativ ein AMD Dualcore mit 2.6 oder halt den kleinsten Phenom 2) + ATI 4850 / NVidia 8800 GTS OC => alles was drüber liegt sollte wohl noch besser gehen. Alles was drunter liegt ist nur mit extremen Einbußen bei den Grafikdetails oder Frameraten machbar.
So ein Satz fehlt mir hier.
Die Anordnung der Tests hat mich auf den ersten Blick etwas verwirrt.
B.t.w. so weltfremd sind die Vorraussetzungen nicht - mein System ist niegelnagelneu und ich habe mich bewußt für eine GTS250 512MB (=9800GTX+) entschieden - da ich nur gelegentlich zocke und mir über 200€ für die Graka dafür zu teuer erscheint - da liegt die Karte Preisleistungstechnisch ganz weit vorne. Leider muss ich sagen das meine Entscheidung für NVIDIA und gegen ATI da wohl genau richtig war - wenn ich hier von den Treiberproblemen mit ATI lese (ich hatte auch die 4850 in der engeren Auswahl) - da sollte ATI wohl noch deutlich nachbessern.
Als CPU kommt ein C2D 8300@3.8GHz zum Einsatz weil ich die extrem preiswert bekommen habe und die Konfiguration reicht offenbar (ausser vielleicht für Crysis @1600x1280 Deteils high) für eigendlich alle aktuellen Spiele aus. Somit kann man wohl sagen ein guter Test wenns denn repräsentativ für andere derartige Titel ist - aber das wird wohl die Zukunft zeigen.
@THG - bitte ein bisschen mehr Struktur beim nächsten mal - was genau habt ihr auf der vorletzten Seite getestet? Warum schreibt ihr beim ersten Test die Grafikkarte hin und danach lasst ihr sie weg? Wofür soll die Beispielkonfiguration auf der ersten Seite gut sein - sowas gehört über den entsprechenden Test - warum soll ich mich immer durch alle Seiten wühlen um zu wissen was dort gerade getestet wurde?
Eure Emulation der verschiedenen CPUs finde ich gut gelungen - da hat sich mal jemand einen Kopf gemacht.
Das Problem ist:

Der Test ist leider ein klein wenig zu umfangreich geraten und ist deswegen im Nachhinein dreigeteilt worden. Das trifft auch die Umordnung mit Auflistung der PCs, die ursprünglich mal im jeweiligen Abschnitt stand
Über den letzten Grafiken steht:
Die stark übertaktete Grafikkarte liegt zwischen einer Radeon HD4850 und 4870 und entspricht leistungsmäßig mindestens einer GeForce 9800GTX+. Dies kommt dem heute durchschnittlichen Spiele-PC sehr nahe ("Gamer-PC 1“)
Ansonsten natürlich Danke für die konstruktive Kritik, einiges davon wird sicher in die Überlegungen für den nächsten Test einfließen. Außerdem kommt ja noch der dritte Teil
naja, also ich spiele es mit einer 4850 radeon ohne abstürze oder probleme...
Sehr schöner, umfangreicher Bericht. Bitte sobald es möglich ist Prototype testen.