
Hübsch: Das OTG DataBank besitzt ein rotes Kunststoffgehäuse, das akzeptabel verarbeitet ist.
Zum Einsatz kann eine beliebige 2,5"-Festplatte kommen. Voraussetzung ist lediglich eine UltraATA-Schnittstelle. Zur Wahl stehen derzeit Modelle von etwa 30 GB bis 120 GB, was für die meisten Anwendungszwecke sicherlich reichen sollte. Wir verwendeten eine Seagate Momentus 5400.2 mit 100 GB Speicherplatz.
Allerdings muss die Festplatte vor der Verwendung im externen Laufwerk mit FAT32-Format formatiert sein. Schwierig dabei ist, dass Windows 2000 oder Windows XP keine FAT32-Partitionen größer 32 GB erstellt. Sollte daher eine neue Festplatte zum Einsatz kommen, so muss diese im Kommandozeilenmodus oder durch ein anderes Betriebssystem (wie verwendeten Suse Linux 9.2) formatiert werden, um die gesamte Kapazität auszuschöpfen.
Das OTG DataBank ist für etwa 60 Euro erhältlich (ohne Laufwerk) und verhält sich im Betrieb wie jede andere externe Festplatte. Unter Windows 2000 und XP sind daher nicht einmal Treiber notwendig. Im Inneren verbirgt sich jedoch noch eine Besonderheit: Das OTG DataBank besitzt nämlich einen aus mehreren konventionellen Einheiten zusammengestückelten Akku, der den mobilen Einsatz - also ohne die Stromversorgung per Netzteil oder USB - überhaupt erst ermöglicht.
Grundsätzlich arbeitet das OTG DataBank USB-powered; die Energieversorgung geschieht somit über den USB-Bus. Die USB-2.0-Spezifikation spricht von 500 mA bei 5 V, woraus sich 2,5 W ergeben. In der Praxis ist jedoch meist noch etwas mehr möglich, ohne dass es zu Schwierigkeiten kommt. Unabhängig davon ist allerdings noch die integrierte Batterie vorhanden, von welcher notfalls gezehrt werden kann. Der Lieferumfang enthält auch das passende Netzteil, um den Akku zu laden und das Gerät auch an schwachbrünstigen USB-Ports über einen längeren Zeitraum betreiben zu können.
