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Der Enthusiasmus, mit dem Siemens in der Vergangenheit seine Mobiltelefonsparte pflegte, dürfte gut bekannt sein; seinen Höhepunkt fand er im Verkauf der gesamten Sparte an den Elektronik-Konkurrenten Benq. Was dies für die Weiterführung der Siemens-Produktlinie bzw. Aktualisierung der Siemens-eigenen Verwaltungs-Software bedeutet, lässt sich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht feststellen. Trotzdem haben sich einige Siemens-Modelle wie S65 und S75 gut verkauft und wollen natürlich auch weiterhin genutzt werden. Das S65 bietet zwar nur 11 MB Speicher im Gerät selbst, hat aber einen RS-MMC-Slot (MultiMediaCard).
Siemens liefert mit jedem Telefonmodell eine eigene Software-Version aus. Wir testeten zuerst die dem S65 beiliegende Version 3.04.40 - mit ernüchterndem Ergebnis. Nachdem wir allerdings erfuhren, dass auch die mit den neuesten Modellen mitgelieferten Versionen abwärtskompatibel sind, installierten wir das aktuelle Mobile Phone Manager Paket (v4.05.51), das auf der S75-Webseite zu haben ist. Diese Paket erwies sich bei Verwendung mit Bluetooth als deutlich besser. Trotzdem hatten wir auch hier immer wieder Verbindungsabbrüche, zum Teil nach nicht reproduzierbaren Verbindungszeiten. Unter IrDA erwies sich die Verbindung eine ganze Ecke stabiler.

Wir betrieben die Siemens-Synchronisation wie die von Sony Ericsson mit den Wildcomm-Treibern. Ähnlich dem Windows Bluetooth-Stack wird ein neues Gerät hinzugefügt...

...und nach Passworteingabe am Telefon mit dem Rechner gepaart.

Bei den Wildcomm Treibern gibt es deutlich mehr Konfigurationsmöglichkeiten. Wichtig ist, dass die zur Synchronisation nötigen Dienste eingeschaltet sind.
Wie bei den meisten der anderen Softwarepaketen bindet sich die Siemens-Software in den Windows Explorer ein, so dass man manuell seine Telefondateien organisieren kann. Wie man sieht, ist der Siemens Verzeichnisbaum für den Telefonspeicher und die Multimediacard getrennt dargestellt und insgesamt übersichtlich:

