Fazit: Verlustfreie Aufzeichnung von Kinohits (Pay-TV) am PC

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19:00 - 27/07/2002 von Frank Völkel

Jetzt ist es soweit: Filme eines beliebigen TV-Programms lassen sich in digitaler DVD-Qualität auf Festplatte speichern oder CD-ROM brennen. Im Vergleich zum konventionellen Videorekorder, wo veraltete VHS- oder S-VHS-Cassetten als analoge Speichermedien fungieren, gibt es keine Bildstörungen beim Abspielen mehr. Zudem entfallen die langen Spulzeiten, da jede beliebige Sequenz frei angewählt werden kann. Nach wie vor können Video-Highlights entweder am Fernseher oder am PC-Monitor betrachtet werden - die D-Box 2 bietet serienmäßig die entsprechenden Anschlüsse dafür. Ein weiterer Vorteil des digitalen Fernsehens wird sowohl dem unbedarften wie auch dem skeptischen Anwender klar: Selbst auf alten TV-Geräten zeigt sich im Zusammenspiel mit MPEG-2-Videos eine recht ordentliche Bildqualität. Hinzu kommt: Aufgezeichnete Videos lassen sich mit bekannten Schnittprogrammen weiterverarbeiten, so dass eine Ausgabe im kompakten MPEG-4-Format (Divx-Codec) kein Problem darstellt. Sämtliche neuen Funktionen verdankt die D-Box 2 ausschließlich dem alternativen Betriebssystem "Neutrino" auf Linux-Basis. Das die D-Box 2 nun sogar per Netzwerk verlustfrei ganze Filme auf den PC ausgeben kann, ist fast schon eine Meisterleistung. Dagegen sieht die Originalsoftware von Beta Research mehr als alt aus: Unkomfortable Bedienung, geringer Funktionsumfang und extrem langsame Reaktion auf Eingaben des Anwenders. Auf dem PC ist das kostenfreie Tool "D-Box 2 Timer" der Clou: Sämtliche Filme lassen sich zur Aufnahme vorprogrammieren, so dass zum Sendetermin die D-Box 2 automatisch startet und das entsprechende Programm wählt.

Nicht nur Ballermann - digitales Fernsehen hält auch Bildungsprogramme bereit.

Da stellt sich die Frage, warum in Deutschland nur 2,7 Millionen Haushalte die Angebote des digitalen Fernsehens nutzen. Das Gros nutzt noch analoge Übertragungstechnik und gibt sich mit einem verschwommenen und verwaschenen Bild zufrieden. Aufzeichnungen erfolgen mit einem Videorekorder aus den 80er Jahren und simple VHS-Cassetten dienen als Speichermedium. Nach dem zehnten Abspielvorgang lassen sich James Bond und Arnold Schwarzenegger nicht mehr voneinander unterscheiden. Wir kommen zu dem Schluss: Es ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig.

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Kommentare zum Beitrag
ananda 05/09/2007 14:26
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-0+

Leider vergessen Sie zu erwähnen, dass manche Sendungen in höheren Bitraten gesendet werden und es dadurch auf dem PC zu Rucklern kommt. Die 10MBit Schnittstelle von der d-box2 reicht leider nicht für alle Sendungen aus. Gerade bei ARD und ZDF treten diese Probleme auf!

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