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Dell leitet Firmenkunden nicht mehr an indisches Callcenter um
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
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Der weltgrößte Computerkonzern Dell wird seine Firmenkunden nicht mehr in Callcenter ins indische Bangalore umleiten. Wie die Zeitung 'Austin-American Statesman' am Wochenende berichtet, hat Unternehmenssprecher Gary Cotshott den Schritt damit begründet, dass die Kundschaft mit dem Niveau des dortigen Kundendienstes nicht zufrieden war. "Manchmal bewegen wir uns ein bisschen zu schnell und zu weit", so Cotshott. Künftig will der Konzern mit Hauptsitz in Austin, Texas die Anfragen der Nutzer von Optiplex-Desktop PCs und Latitude-Notebooks wieder ausschließlich von Kundenberatern in Texas, Idaho und in Tennessee beantworten lassen.
US-Amerikaner hatten den Akzent der indischen Technologie-Experten bemängelt, auch würden die dortigen Berater zu unflexibel an ihren Textvorlagen festhalten.
Dell hat seinen technischen Kundendienst in Bangalore im April 2001 eröffnet, und beschäftigt dort bereits 3000 Personen. Im Privatkunden-Bereich werde das Outsourcing von Callcenter-Diensten aber weitergehen. Es würde auch keine Änderungen in der Beschäftigtenzahl in den USA und in Indien geben, erklärte Cotshott weiter.
Eine Studie der Stanford Universität hat ergeben, dass seit März 2002 über 200.000 Callcenter-Jobs in Indien entstanden sind. Die sehr gut ausgebildeten Berater erhalten für die gleiche Arbeit nur einen Bruchteil des Lohnes ihrer Kollegen in den USA. Laut einer Gartner-Untersuchung haben Technologie-Unternehmen bis zum Jahresende jeden zehnten IT-Job in das Billiglohnland ausgelagert.
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