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Dell und Sony wussten von Akku-Fehlern

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10:56 - 22. August 2006 von Michael Thieroff

Dell und Sony wussten bereits seit spätestens Oktober 2005 von defekten Akkus mit Feuergefahr, wie das US-IT-Blatt 'Infoworld' berichtet.

Dies sagte Rick Clancy, Sprecher von Sony. Dell hatte vor einigen Tagen etwa 4,1 Millionen Notebook-Akkus zurückgerufen. Der Sony-Sprecher gab weiterhin zu, dass Vertreter beider Unternehmen im Oktober 2005 zu ersten Beratungen zusammengekommen waren und beschlossen hatten, die Sache so lange unter Verschluss zu halten, bis Fehler auftauchen würden, die definitive Beweise bringen und damit zum Handeln zwingen würden.

Im Februar 2006 kam es zur nächsten Krisensitzung und Sony änderte den Herstellungsprozess, um das Risiko einer Selbstentzündung zu minimieren. Ursache für die Überhitzung und anschließende Entzündung der Akkus sind laut Sony kleine Metallteilchen, die die Lithium-Ionen Akkus verunreinigt haben.

Diese neuen Erkenntnisse decken sich in etwa mit der von Dell vor knapp zwei Wochen gemachten Angaben, dass man ab November 2005 von den besagten Problem gewusst habe und entsprechend nach Lösungen gesucht hätte.

Quelle: Tom's Hardware

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