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Der Alleskönner: Western Digital Media Center

18:00 - Donnerstag, 19. Februar 2004 von Patrick Schmid
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7 - Abschalten ohne Datenverlust

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Safe Shutdown ist im Grunde nur eine blumige Umschreibung für den Netzschalter. Die ersten externen Festplatten von Western Digital besaßen noch gar keinen Schalter und konnten nur durch Abziehen des Netzkabels deaktiviert werden - dieses Manko hat WD somit beseitigt.

Nach dem Einschalten wird der Knopf blau beleuchtet und das System erkennt die Festplatte. Durch erneutes Betätigen wird das Laufwerk wieder abgeschaltet. Wenn noch Backup-Aufträge in Bearbeitung sein sollten, muss man das Herunterfahren explizit erzwingen, um Datenverluste zu vermeiden bzw. bewusst in Kauf zu nehmen.

Positiv ist die Tatsache, dass die USB-Kartenleser trotz deaktivierter Festplatte weiterhin funktionieren.

USB 2.0 Hub: Weniger Ports als suggeriert

Zum Einsatz kommt ein 4-Port USB-Hub, wobei zwei Anschlüsse bereits der Festplatte und dem Kartenleser zugewiesen sind. Daher bleiben nach Außen noch zwei Schnittstellen übrig. Beim USB-Hub handelt es sich um ein Single-TT-Modell , das schnelle USB-2.0-Geräte bei Verwendung von USB-1.1-Geräten leider deutlich ausbremst.

Konkret bedeutet dies: Die Verwendung einer USB-1.1-Webcam drosselt die Transferleistung auf etwa 60 % der Maximalleistung. Steht also eine große Backup-Aufgabe an, sollten "langsame" Endgeräte zuvor abgeklemmt werden.


Die Transferleistung des Media Center ist ordentlich.

Nach Anschluss einer USB 1.1 Webcam fiel die Transferrate gewaltig.

Noch deutlicher wird der Leistungseinbruch bei gleichzeitiger Verwendung zweier isochron arbeitender USB-Geräte wie Webcams.

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