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Board Revision: 1.02
BIOS Version: 1001
Asus stattet sein aktuelles Solano-2-Motherboard mit einem AGP-Pro-Slot aus. Auf die Performance hat das keine Auswirkung, denn der Pro-Slot besitzt nur zusätzliche Kontakte, die zum Zweck der besseren Stromversorgung der Grafikkarte eingesetzt werden können. Einzelne Grafikboards für den OpenGL-Workstation-Bereich erfordern dies jedoch.
Das BIOS unterscheidet sich deutlich von allen anderen Kandidaten. Man kann die CPU-Konfiguration entweder über DIP-Schalter vornehmen, oder sich den umfangreicheren Optionen im BIOS-Setup bedienen. Asus bietet hier alles, was derzeit machbar ist. Bis zu 200 MHz Systemtakt sind theoretisch wählbar, was jedoch in der Praxis zuviel für den Chipsatz ist. Wir konnten den Takt bis 185 MHz aufdrehen, doch dann bootete kein Betriebssystem mehr. Immerhin nahmen wir erfolgreiche Overclocking-Versuche bis 166 MHz vor. Sehr komfortabel ist folgende Funktion: Wer es mit dem Übertakten übertrieben hat (Freeze oder Hang), gelangt nach einem Druck des Reset-Schalters sofort in das passende Untermenü im BIOS, wo der Fehler entstanden ist. Eine Korrektur geht deshalb kinderleicht vonstatten.
Das CUSL2 besitzt 6 PCI- und 2 CNR-Slots. Die Halterungen der DIM-Module geraten mit der Grafikkarte niemals in Konflikt, selbst wenn sie geöffnet sind. Auch alle drei CPU-Kühler konnten wir problemlos verwenden. Zu guter Letzt hat das Board auch den Speichertest mit Bravour bestanden. Keines der Module verweigerte den Dienst, auch das HSDRAM-Modul von Mushkin funktionierte einwandfrei.
Unser Test-Exemplar beinhaltete als einziges Board kein Soundsystem. Dieses ist jedoch im Layout vorbereitet. Als einziger Hersteller legt Asus sowohl ein COM2- als auch ein USB-Kabel mit in die Packung. Das Handbuch ist Asus-typisch vollständig, detailliert und gut strukturiert. Mit den gezeigten Leistungen setzt Asus mit dem CUSL2 einmal mehr den Maßstab - wenngleich die Unterschiede zur Konkurrenz in der Praxis dieses Mal nicht sehr ins Gewicht fallen.
