
Paceblade bietet das mit 2,08 Kilogramm sehr schwere Pacebook bereits seit Sommer 2002 in einer Touchscreen-Version an. Beim Tablet PC verwendet der Hersteller einen leistungsstärkeren Akku (3600 mAh) und integriert zusätzlich zum Touchscreen die Digitizer-Funktion der Tablet PCs. Nähert sich der Spezial-Stift dem Display, wird der Touchscreen abgeschaltet, und der Schirm reagiert nur auf den Stift. Ist der Spezial-Stift nicht in der Nähe, kann das Gerät auch mit einem Finger oder beliebigen anderen Stiften bedient werden.
Gut ist auch, dass neben der vierpoligen Firewire-Buchse ein herkömmlicher 5-Volt-Anschluss zu finden ist. Darüber werden die Paceblade-eigenen externen Laufwerke ebenso mit Strom versorgt wie Stereolautsprecher oder Nokia-Handys - vorausgesetzt, das Kabel passt in die Buchse. Weniger gut ist, dass in der mitgelieferten robusten Tasche kein Platz für das Tablet-PC-Netzteil ist.
Das größte Manko des Pacebooks ist jedoch die Leistung. 7,7 Punkte bei Content Creation Winstone sind der niedrigste Wert des Feldes. Die Kombination aus 867-MHz-Transmeta-CPU und Silicon-Motion-Grafikchip (8 MByte Videospeicher) ist derart leistungsschwach, dass der Bildaufbau beim Scrollen in Dokumenten ruckelt - im Jahr 2003 nicht akzeptabel. Obendrein ist die Akkulaufzeit mit knapp drei Stunden die zweitschlechteste im Test.
Der lüfterlose Paceblade-Tablet-PC hat zwar pfiffige Details und ist dank Dual-Display-Funktion und Irda-Tastatur sehr flexibel. Doch auf Grund der schwachen Leistung und des hohen Gewichts bleibt dem 2950 Euro teuren Gerät nur der letzte Platz im Testfeld.

