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Stark eingeschränkt: In der Menüleiste der Journal-Anwendung fehlen wichtige Icons wie ein Drucker-Symbol.
Für einen Erstling ist das Tablet-PC-Konzept gut gelungen. Trotzdem fallen den Testern während der Arbeit mit den Geräten noch eine Reihe von Kritikpunkten auf, die nicht den Hardware-Herstellern anzulasten sind und daher nicht negativ in den Test einfließen. Die Schwächen gehen auf die Microsoft-Software zurück.
So fehlt dem Journal, der Hauptanwendung der Windows XP Tablet PC Edition, jegliche Möglichkeit, die Menüs zu konfigurieren. Häufig benötigte Funktionen wie Drucken oder Handschrift in Text konvertieren sollten als schnell anzuklickende Icons zur Verfügung stehen. Bislang hilft nur der Umweg über das Menü. Zwar kann mit einem rechten Maus-klick die Lasso-Funktion auf zu erkennende Handschriften angewandt werden. Die anschließend verfügbaren Optionen erlauben jedoch nur ein Kopieren des Erkannten in die Zwischenablage. Markieren kann der Anwender auch immer nur eine Bildschirmseite. Längere Texte müssen in mehreren Schritten markiert werden.
Zudem kennt das Journal nur Outlook als Partner zum Versand von Handschrift-Notizen. Andere E-Mail-Anwendungen wie Lotus Notes bleiben außen vor. Somit können Notes-User die Versandfunktion des Journals lediglich über den Umweg des vorherigen Abspeicherns nutzen. Immerhin gibt es inzwischen ein Anzeige-Programm für Journal-Dateien zum Download (www.microsoft.de /ms/windowsxp/tabletpc/downloads.htm ), das ebenfalls unter Windows 2000/XP läuft.
Hinderlich ist auch, dass das Betriebssystem die Bildschirmtastatur nicht automatisch einblendet, wenn das zwingend erforderlich ist. So zum Beispiel, wenn ein Speichern unter...-Dialog oder die Windows-Dateisuche auf einen Dateinamen wartet. Zwar funktioniert die Handschrifteingabe über den Tablet PC Eingabebereich in jeder beliebigen Windows-Anwendung. Aufrufen muss der Anwender das Feld jedoch in jedem Fall manuell. Außerdem kann der bereits im Dialog befindliche Text nicht ins Schreibfeld zum Abändern übernommen, sondern nur komplett überschrieben werden. Dies ist vor allem bei langen Dateinamen ärgerlich.
