
Den Acer-Convertible-Tablet-PC gibt es neben der getesteten Ti-Variante (2600 Euro) als abgespecktes, rund 200 Euro günstigeres T-Modell. Das auf den Consumer-Markt ausgerichtete Gerät besitzt eine 20-GByte-Festplatte und kommt ohne WLAN-Modul. Ansonsten ist die Ausstattung mit Pentium III/800/ULV, 256 MByte Arbeitsspeicher und 10,4-Zoll-Display identisch. Der Speicherausbau ist auch gleichzeitig das Maximum - in der heutigen Zeit ist das sehr dürftig.
Beiden Modellen liegen ein externes USB-Floppy- und ein 24fach-CD-ROM-Laufwerk bei. Bei den anderen Tablets sind die Laufwerke zusätzlich zu erwerben. Vorsicht ist beim Öffnen des Acer-Laufwerks geboten: Der Anwender kann auf die mit mehreren tausend Umdrehungen pro Minute kreisenden CD fassen, da der Deckel nicht gesperrt ist.
Mit 1,4 Kilogramm ist der Travelmate für ein Convertible-Gerät angenehm leicht. Auch die Batterielaufzeit von drei Stunden und 10 Minuten trägt zur guten Ergonomie-Note bei. Die Leistung ist hingegen nur befriedigend. Hier bieten die Mitbewerber von Toshiba und Viewsonic dank leistungsfähigerer CPUs deutlich mehr. Besonders die 2D-Grafikleistung ist mit 238 Punkten bei Highend Graphics Winmark sehr niedrig.
Die nur mittelmäßige Leistung trübt das Bild des sehr ergonomischen Acer-Tablet-PCs. Einzig preisbewussten Interessenten sei das Gerät empfohlen, ist es doch satte 1145 Euro günstiger als der andere Convertible im Tablet-Markt, der Toshiba Portégé 3500.

