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Der Internet- Videorekorder

18:00 - 27/12/2005 von Felix Laufer
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Inhaltsverzeichnis

Als Medium für bewegte Bilder verliefen der Abstieg der VHS-Kassette und der Aufstieg der DVD weitgehend gleichzeitig. Allerdings gilt dies für die DVD primär als Wiedergabemedium. Schon bei der Aufgabe, sich auf ein Format zu einigen, zersplitterte sich der Markt. Aktuelle DVD-Rekoder beherrschen somit beide DVD-Typen (DVD+R/RW und DVD-R/RW), doch konkurrieren sie heute mit Festplatten-basierten Rekordern - wir kennen bis dato jedenfalls keine Lösung, die absolut reibungslos arbeiten würde.

Einen Sonderweg schlägt seit einiger Zeit die HDTV-fähige, digitale Weiterentwicklung D-VHS ein. Als weitere Ankündigungen schweben die HD-DVD (auch gerne DVD2 genannt) und Blu-Ray-Disk samt einiger Varianten im Raum. Diese haben sich allerdings noch nicht im Markt manifestiert. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis diese von der Preisverfallsspirale Geiz-und-Spar-Segment von Media Markt & Co. erfasst werden. Was viele Verbraucher vor einer Investition abschreckt ist die unklare Richtung dieser Entwicklungen. Verständlich, denn wer möchste schon auf das Verliererformat von morgen setzen. Viele Anwender verwenden ihren alten Videorekorder so lange dieser funktioniert und brennen sich DVD-Filme oft manuell auf dem Heim-PC.

In diese Bresche springt nun das OTR-Projekt (Online TV Recorder), denn es erlaubt, Sendungen per Programmplaner im Internet vorzumerken und diese aufnehmen zu lassen. Die fertige Videodatei wird anschließend über einen P2P-Client bequem heruntergeladen. Dank Verwendung des wmv-Formated (Windows Media Video) reicht ein aktueller Windows-PC samt Windows Media Player, um die Video-Datei wiederzugeben. Eine Konvertierung ins MPEG2- oder MPEG4-Format und/oder die Erstellung einer SVCD oder DVD ist allerdings mit zusätzlichem Aufwand verbunden.

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